Werner SC erwartet mit Altenberge einen harten Brocken

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Mondrian Runde, hier bei seinem Torjubel mit Yannick Lachowicz nach dem 1:0 im Rückspiel der vergangenen Saison gegen Altenberge, wird dieses Mal verletzungsbedingt nicht mit von der Partie sein.

Werne - Eine holprige Vorbereitung hinter sich gebracht, dann nach 0:2-Rückstand zurückgekämpft in Gemen und doch ohne Lohn geblieben und nun auch noch gegen den hochgelobten Tabellenführer TuS Altenberge – an Herausforderungen mangelt es dem Landesligisten Werner SC aktuell sicher nicht. 

Trainer Lars Müller sieht sich gegen den Spitzenreiter nach dem ersten Spieltag aber nicht chancenlos. „Doch wir müssen uns alle nochmal deutlich steigern“, sagt er mit Blick auf den Auftritt in Gemen. 

Gerade die erste Halbzeit verlief nicht nach Geschmack, zu viele Unkonzentriertheiten führten zum klaren Pausenrückstand. Aber gerade die zweite Hälfte, in der der Sportclub kurz davor stand, dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben, macht Hoffnung. „Daran müssen wir natürlich anknüpfen“, ist sich Müller bewusst. 

An Altenberge lobt der WSC-Coach die Spielstärke und taktische Stärke. „Dazu haben sie sich im Sommer auch nochmal gut verstärkt“, weiß er. Doch auf der anderen Seite: „Wir haben auch eine ordentliche Truppe“, sagt er mit Blick auf die namhaften Verstärkungen, die nun auch im Kader des Werner SC stehen. Trotzdem muss er eingestehen, dass es leichtere Gegner gebe als den TuS Altenberge. 

Die Erinnerungen an das Rückspiel der vergangenen Saison werden da natürlich wach. Der WSC hatte auch schon damals starken Aufsteiger zu Gast und führte bis kurz vor Schluss mit 1:0. Fast wären die so wichtigen drei Punkte für den Klassenerhalt eingetütet gewesen, doch dann traf Jannik Roters in der dritten Minute der Nachspielzeit. 

Dass die die Spiele – der WSC verlor auch im Pokal nur knapp in der vergangenen Saison gegen Altenberge – recht eng waren, will Müller nicht bestreiten. Dennoch: „Altenberge ist ein harter Brocken, aber wir wollen versuchen zu gewinnen.“ 

Gerade auch, weil es in dieser Saison anders laufen sollte als in der vergangenen. Diesmal wollten die Werner nicht einem schlechten Start hinterher laufen. Auch wenn nach dem zweiten Spieltag noch nicht von Druck gesprochen werden kann, weiß auch Müller worum es geht. 

„Klar wollen wir mehr Punkte sammeln als in der letzten Saison und je eher wir damit anfangen, desto besser. Uns ist aber bewusst, dass wir uns dafür nochmal deutlich steigern müssen, dann sind wir nicht chancenlos.“ 

Fehlen werden gegen Altenberge weiterhin Mondrian Runde, Niklas Link, Sebastian Treppe und Chris Thannheiser. Dominik Hennes und Yannik Eisenbach sind privat verhindert. Robin Przybilla, Neuzugang vom Oberligisten Hammer SpVg, stieg erst gestern wieder richtig ins Training ein und ist wohl noch keine ernsthafte Option. 

Anstoß: Sonntag, 15, Uhr, Im Lindert

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