Statistik zählt nicht beim SV Herbern gegen Kinderhaus

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Kapitän Philipp Dubicki (vorne rechts) kehrt gegen Kinderhaus wieder zurück in den Kader.

Herbern - Wenn der SV Herbern in der Landesliga (4) am Sonntag Westfalia Kinderhaus empfängt, dann trifft eine statistisch gesehen eher schwächere Heimmannschaft auf eine bislang schwächere Auswärtsmannschaft. Statistiken sind aber nicht so sehr das Ding von Herberns Trainer Holger Möllers.

Vor allem nicht zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison. Dass Aufsteiger Kinderhaus nur einen seiner zehn Punkte bislang auswärts geholt hat und Herbern hingegen nur drei seiner neun Punkte zu Hause – für Möllers hat das kein Gewicht. 

„In der Liga geht es vor allem um die Tagesform, da hänge ich es nicht so hoch, wo Kinderhaus die Punkte geholt hat“, stellt er mit Bezug auf den aktuell Tabellenvierten klar. Für ihn ist vor allem eins wichtig. „Die haben enorme Qualität und deswegen müssen wir ähnlich engagiert wie gegen Altenberge spielen, um zu bestehen“, legt er nach. 

Gegen Altenberge setzten sich die Herberner mit 2:0 auf eigenem Platz durch, eroberten an dem Donnerstagabend vorübergehend die Tabellenspitze und zeigten einen dynamischen und überzeugenden Auftritt. „Wenn aus irgendwelchen Gründen nicht alles funktioniert, dann ist der Gegner an dem Tag besser“, macht Möllers eine einfache Rechnung auf und verweist auf die Partie gegen Gemen auf eigenem Platz, in der seine Mannschaft mit dem Altenberge-Spiel noch in den Knochen nicht die beste Leistung auf den Platz bringen konnte und entsprechend verlor. „Aber das wird uns nicht nochmal passieren“, merkt der SVH-Coach an. 

Einer, der den SV Herbern mit Trainer Holger Möllers aus dem Eff-Eff kennt, wird am Sonntag nicht auf dem Platz stehen. Dennis Hölscher wechselte in der Sommerpause zur Westfalia nach Kinderhaus, ist am Sonntag aber selbst im Urlaub. Seinen Trainer Marcel Pielage wird er vorab mit Informationen versorgt haben. 

Seine Mannschaft selbst schätzt er auf einem guten Weg der Akklimatisierung in der Liga ein. „Die Ergebnisse stimmen, aber fußballerisch haben wir noch Luft nach oben“, stellt Hölscher fest. Auf eigenem Platz ist Kinderhaus bislang eine Macht, fegte jüngst den Werner SC mit 5:0 vom Platz. Für einen Aufsteiger durchaus beachtliche Ergebnisse, die zeigen, dass Kinderhaus wohl auf einem mehr als guten Weg in Sachen Akklimatisierung in der neuen Liga ist. 

Die Herberner werden am Sonntag ohne den weiterhin gesperrten Whitson auskommen müssen. Dazu fehlen auch Vincent Sabe (Adduktoren), Lars Bußkamp (Knie) und Eric Sabe (Kreuzbandriss). Dafür kehrt Kapitän Philipp Dubicki nach seinen Knieproblemen zurück in den Kader. 

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz an der Werner Straße

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