Auswärtsmacht SV Herbern will Kreispokalsieger werden

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Dennis Kaminski (re.) und der SVH kamen in Hamm zum fünften Auswärtssieg und wollen heute im Pokal nachlegen.

HERBERN -  Als absolute Auswärtsmacht reist der Landesligist SV Herbern zu seinen Achtelfinal-Spiel im Kreispokal (LH) am Dienstag ab 19.30 Uhr zum Kreisliga-Spitzenreiter SuS Olfen.

In die Neuauflage des Finales der Saison 2012/13, dass der SV Herbern am Ende deutlich mit 3:0 in Olfen gewann, gehen die zwei Klassen höher spielenden Blau-Gelben mit der Empfehlung von fünf Siegen in fünf Auswärtsspielen und als Tabellenzweiter der Landesliga 4. Vor dieser Begegnung gibt es eine klare Ansage von SVH-Trainer Christian Bentrup: „Das Ziel ist, der letzte Kreispokalsieger im Kreis Lüdinghausen zu werden.“

Bis es soweit ist für den Titelverteidiger, stehen im Pokalwettbewerb für den höchstklassigen Verein des Kreises LH drei weitere Auswärtsspiele auf dem Programm.

Auch wenn auf dem ersten Blick der jüngste Auswärtssieg mit 4:0 beim Schlusslicht Hammer SpVg II für den neuen Tabellenzweiten ein erwartbares Ergebnis war, gab es doch eine besondere Konstellation. Denn da das Hammer Oberliga-Team am Wochenende spielfrei war – das Derby gegen Rhynern wurde vorgezogen und das Westfalenpokalspiel gegen Drittligist Münster nach einer Grippe-Welle bei den Preußen verlegt – kamen fünf Spieler aus dem Oberliga-Kader der HSV zum Einsatz – mit Jovan Strahinja Grozdanic und Emre Demir sogar zwei Stammkräfte im Sturm.

„Und wenn fünf Spieler aus der Oberliga runterkommen, dann muss man in einer Landesliga-Partie normalerweise auch den Unterschied merken. Das kann man erwarten. Natürlich ist Herbern ein guter Gegner, aber bei uns ist nichts rausgekommen. Da müssen sich die Spieler hinterfragen“, sagte Goran Barjaktarevic, Trainer der „Ersten“ und sportlicher Leiter der HSV.

Dem hält Bentrup entgegen, dass sein Team vor der Pause „taktisch, läuferisch und spielerisch mit das Beste in dieser Saison“ gezeigt habe. Sein Team habe gut gestanden, nichts zugelassen, bei passenden Möglichkeiten gepresst und blitzschnell umgeschaltet.

Als Vertreter von Spielmacher Dennis Närdemann, der nach einer Bauchmuskelverletzung pausieren musste und weitere zwei Wochen aussetzen wird kam Sebastian Schütte zum Einsatz.

Als „Zehner“ im Wartestand „hat er seine Chance sehr gut genutzt“, wie nicht nur seine beiden Führungstreffer belegen: „Sebastian hat sich körperlich enorm weiterentwickelt“, sagt Bentrup. Neben den beiden Toren gab es noch drei weitere Großchancen vor der Pause. Mit dem Sieg hat der SVH „mehr als die erhoffte Reaktion“ auf die erste Saisonniederlage aus der Vorwoche gegen Ahaus gezeigt, wie Bentrup meinte.

Und genauso konzentriert soll es am Dienstag im Pokal weitergehen. Bentrup begegnet den seit über einem Jahr in Meisterschaftsspielen ungeschlagenen Kreismeister und A-Liga-Spitzenreiter mit großem Respekt: „Aber dennoch sollten wir unsere gute Auswärtsserie fortsetzen. In so einem Spiel ist es wichtig, ein Tor zu machen und dann nachzulegen.“ Fehlen werden dabei die beruflich verhinderten Björn Christ und Dominick Lünemann sowie der verletzte Dennis Kaminski. Dafür kehrt Mondrian Runde ins Team zurück.

Anstoß:   Dienstag, 19.30 Uhr, Platz an der Hoddenstr. - fraz

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