Knapper Sieg für den SV Herbern gegen Schlusslicht Altenberge

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Großer Jubel bei Torschütze Whitson (rechts) und seinen Mitspielern. 

Herbern – Durch einen durchaus schmeichelhaften 2:1 (1:0)-Erfolg gegen das Landesliga-Schlusslicht TuS Altenberge hat der SV Herbern seinen dritten Sieg in Serie gefeiert und hat sich mit nun 14 Punkten in der oberen Tabellenhälfte als Fünftplatzierter festgesetzt.

Landesliga 4: SV Herbern – TuS Altenberge 2:1 (1:0). 90 Minuten lang war dabei nicht zu erkennen, dass der Gast als Schlusslicht erst fünf Zähler gesammelt hat. Die von Andre Rodine betreuten Gäste spielten mutig mit. So musste SVH-Keeper Jens Haarseim früh gegen den alleine vor seinem Tor auftauchenden Christian Hölker parieren (4.). 

Danach passierte lange nichts vor dem Strafräumen. Allerdings musste der SVH früh verletzungsbedingt wechseln. Jan Hoenhorst musste mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz (19.). Die erste Chance für den Gastgeber vergab Whitson, der aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, aber ganz knapp verzog (25.). 

Auf der Gegenseite hatte Altenberge die große Chance zur Führung. Philip Just foulte Kevin Behn an der Strafraumgrenze. Der ziemlich junge Asdren Haliti trat an – und scheiterte mit seinem Fouelfmeter an SVH-Keeper Haarseim (32.). Wenig später fiel das 1:0 auf der Gegenseite. Dominick Lünemann bediente mit einem Diagonalwechsel den für Hoenhorst eingewechselten Marcel Scholtysik auf der linken Herberner Angriffsseite. Risau tauchte unter dem Ball weg und hatte im Dribbling von Scholtysik das Nachsehen, der mit einem Schuss ins kurze Eck aus kurzer Distanz traf (38.). 

Kurz vor der Pause vergab Breloh das 2:0, als er an Winter scheiterte. Er hätte auch seinen noch besser postierten Mitangreifer Whitson bedienen können (45.). Nach dem Seitenwechsel musste zunächst wieder Haarseim gegen Greshake Kopf und Kragen riskieren (48.). Danach legte der Gast zu. Erst traf Behn nur den Außenpfosten (60.) und Gausling freistehend nicht das Herberner Tor, ehe die Gastgeber den Ball mehrfach nicht aus der Gefahrenzone bekamen und Behn zum 1:1 einköpfte. 

Danach ging es auf und ab. Greshake scheiterte zweimal für Altenberge, wobei einmal Lünemann fast auf der Linie klärte. Im direkten Konter kam auf der Gegenseite zweimal Whitson aussichtsreich zum Abschluss, seine Versuche gingen aber erneut ganz knapp daneben (70., 77.). 

Als Altenberge wegen einer Verletzung in Unterzahl bei einem Herberner Freistoß war, kam der Ball zu Whitson, der sich mit einer energischen Einzelleistung an zwei Gegenspielern vorbei durchsetzte und zum 2:1 traf (83.). Zwei Chancen zum Ausgleich hatte der Gast noch. Er verzog Haziri knapp (87.), wenig später rettete Philipp Dubicki kurz vor der Torlinie gegen Hagedorn (90.). Damit stand der etwas glückliche Erfolg fest.

SVH: Haarseim – Dubicki, Richter, Just, Vogt (70. E. Sabe)), J. Höring, Hoenhorst (19. Scholtysik), Lünemann, (73. Sobbe), Airton, Breloh, Whitson (85. Amoev) 

Tore: 1:0 (38.) Scholtysik, 1:1 (62.) Behn, 2:1 (83.) Whitson 

Bes. Vork.: SVH-Keeper Jens Haarseim pariert Foulelfmeter von Haliti (32.)

Die Trainerstimmen

Holger Möllers (SV Herbern): Das war ein Arbeitssieg und das erwartet schwere Spiel. Die Mannschaft hat es aber angenommen. Das Schlimmste wäre jetzt, wenn ich Mitleid mit Altenberge hätte, denn das hilft ihnen nicht weiter. Die spielen guten Fußball, aber es kommt auch Pech dazu oder Unvermögen wie beim Strafstoß. Wir haben sie vor unseren Tor auch eingeladen und das Spiel stand auf des Messers Schneide. 

Andre Rodine (TuS Altenberge): Das ist extrem bitter. Wir haben beste Möglichkeiten ausgelassen, auch in Führung zu gehen. Wir schaffen es selbst bei einem Elfmeter nicht, da etwas für uns rauszuziehen. Ich höre es jede Woche, dass wir eine gute Leistung zeigen. Das tut mir leid für die Jungs. Und beim 2:1 waren wir in dem Moment wegen einer Behandlung in Unterzahl. Wir werden weiter arbeiten, Dienstag ist wieder Training.

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