SV Herbern will mit Sieg in die Pause

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Ob Philipp Dubicki (links) gegen Emsdetten wieder in der Innenverteidigung auflaufen wird, ließ sich Trainer Christian Bentrup noch offen.

HERBERN - Es ist das letzte Mal vor der dreimonatigen Winterpause, in der die Amateurfußballer nochmal alles in die Waagschale werfen können. „Wir sollten eine Niederlage vor der Pause tunlichst vermeiden“, fordert auch der Trainer des Landesligisten SV Herbern, Christian Bentrup, vor dem ersten Duell der Rückrunde bei der SpVg Emsdetten nochmal vollen Einsatz von seinen Mannen.

„Mit einem Sieg könnten wir uns vorne festsetzen“, benennt Bentrup einen nicht unwesentlichen Faktor für die Motivation seiner Jungs. Zudem liegt Emsdetten nur zwei Punkte hinter dem SVH. Drei Punkte auf der Habenseite würden diesen Abstand weiter ausbauen.

Der SVH-Trainer weiß aber auch, was den Gegner zusätzlich motivieren wird. Mit einem Sieg würden sie an den Blau-Gelben vorbei ziehen und außerdem ist da noch eine Rechnung offen aus dem Hinspiel. Auf eigenem Rasen verpassten die Herberner den ambitionierten Gästen aus Emsdetten beim 5:2-Erfolg einen empfindlichen Dämpfer zum Auftakt. „Damit haben die nicht gerechnet“, weiß auch Bentrup noch genau, dass er dem Gegner damals sehr empfindlich getroffen hat.

Die SpVg fing sich danach, legte eine Siegesserie hin und ließ aber gerade zuletzt wieder leichtfertig ein paar Punkte. Doch nicht umsonst sammelte die Elf von Trainer Christian Bienemann schon 25 Punkte. Auf eigenem Platz ist Emsdetten außerdem noch ungeschlagen., auch wenn in sieben Spielen nur drei Siege gelangen. „Wir wissen, dass da einiges auf uns zukommen wird“, verspricht Bentrup.

„Wir werden ähnlich wie in Lünen gucken, was sie uns anbieten, aber natürlich auch selber unsere Möglichkeiten suchen“, sagt der Herberner Coach und erwartet von seinem Team wieder das schnelle Umschaltspiel, das sie bislang immer stark eingesetzt haben.

Zur Verfügung hat Bentrup dafür den gleichen Kader wie gegen Lünen, nur Nils Venneker rückt nach seiner Rotsperre aus dem Spiel in Hassel wieder in den Kader. Ob Phillip Dubicki dafür aus der Innenverteidigung direkt weichen muss, darauf wollte sich der Trainer noch nicht ganz festlegen. „Das kann gut sein, muss aber nicht“, wollte er sich zu keiner genauen Aussage hinreißen lassen.

Anstoß: Sonntag 14.15 Uhr, Salvus-Stadion - lel

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