SV Herbern will in Gemen von Erfahrung profitieren

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Luis Krampe (links) wird gegen Gemen voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen. 

Herbern – Im Hinspiel Anfang September zahlte der SV Herbern als damaliger Tabellenführer der Fußball-Landesliga (4) in den Augen von Trainer Holger Möllers noch Lehrgeld bei der schmerzhaften 2:3-Heimniederlage gegen Westfalia Gemen. Im Rückspiel am Sonntag soll das aber nicht passieren.

„Wir wissen, wie wir es angehen müssen“, stellt Möllers fest. Dass vor allem Torwart Sven Schneider mit theatralischen Aktionen nicht gerade um Sympathien buhlte, ist für den Herberner Trainer kein Thema mehr. „Das gehört manchmal mit dazu“, kommentiert er und denkt lieber über den Gegner als Mannschaft nach. 

„Gemen ist gut eingestellt und wird sehr über die körperliche Komponente spielen. Dazu haben sie rein sportlich einen guten Torwart“, betont Möllers. Mit Blick auf die Torjägerliste sieht er auch offensiv viel Qualität. Tim Bröcking steht mit elf Toren an zweiter Stelle des Rankings. 

Die Erinnerungen an die Auswärtsfahrten nach Gemen sind bei den Herbernern auch nicht die allerbesten. In der Vorsaison gab es im Stadion an der Jugendburg eine klare 0:4-Niederlage, in der Spielzeit davor immerhin ein torloses Remis. „Gemen war für uns zuletzt nicht immer eine Reise wert“, stellt Möllers entsprechend fest. 

Einfach wird es also nicht für die Blau-Gelben. Warum dem SVH am vergangenen Wochenende gegen Bockum-Hövel beim torlosen Remis ein wenig die Durchschlagskraft fehlte, hat der Trainer unter der Woche analysiert. „Wir haben eine richtig gute Vorbereitung gespielt, doch am Sonntag waren wir nicht auf den Punkt fit. Man hofft, dass man den müden Punkt im Laufe der Vorbereitung hat, aber uns hat er wohl am Sonntag getroffen. Dazu steckte manchen noch eine Erkältung in den Knochen“, erklärt der 48-Jährige. 

Der Eindruck revidierte sich aber in einer intensiven Donnerstagseinheit. „Die Jungs sind drüber weg. Sie haben überragend mitgezogen“, stellt er klar, dass er eine top eingestellte Truppe zur Verfügung hat, die das körperliche Spiel der Gemener anzunehmen weiß. 

Nicht in dieser Formation vertreten sind am Sonntag wohl Luis Krampe, Patrick Sobbe und Simon Mors, die muskuläre Probleme plagen. „Da wollen wir auch kein Risiko eingehen, danach haben wir zwei Wochen Pause“, blickt Möllers in personeller Hinsicht bereits auf die Karnevalspause nach diesem Spieltag.

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