SV Herbern will einen Rückstand vermeiden

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Groß war die Erleichterung im Hinspiel, nachdem Ahmed Schett (Mitte) den Ausgleich erzielt hatte.

HERBERN - Der Tabellenführer der „Auswärtstabelle“ trifft auf den Vorletzten der „Heimtabelle“ – die Vorzeichen könnten schlechter sein vor dem Gastspiel des SV Herbern in der Fußball-Landesliga 4 bei der SpVg Beckum. Doch allein darauf will sich Trainer Christian Bentrup nicht verlassen.

Denn er hat einen anderen Fakt zu bieten. „Wir haben die letzten vier Spiele in Beckum nicht gewonnen“, sagt er und erwartet eine knifflige Aufgabe.

Für den Herberner Coach ist es überhaupt erstaunlich, dass die Beckumer so weit unten stehen in der Tabelle. Als Vierzehnte belegen sie derzeit einen der drei Abstiegsplätze und haben schon vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Ebenso wichtig zu beachten ist aber die Zahl der Gegentore. Im Gegensatz zu den beiden anderen Teams auf den Abstiegsrängen – Gescher (60) und Hammer SpVg II (44) – haben die Beckumer (34) wenig Gegentreffer auf dem Konto. „Das spricht für ihre eigentlich recht stabile Defensive“, weiß auch Bentrup um die Abwehr-Stabilität des Gegners.

Die bekam sein Team schon im Hinspiel zu spüren. Schon nach sieben Minuten geriet der SVH in Rückstand und tat sich lange Zeit schwer, durch das Abwehrbollwerk der Beckumer zum Erfolg zu kommen.

Erst vier Minuten vor Schluss gelang das Ahmed Schett der erlösende Ausgleich zum 1:1. „Deswegen ist es wichtig, dass wir nicht wieder in Rückstand geraten, sondern diesmal selbst in Führung gehen“, erklärt Bentrup.

Denn das Ziel seien die drei Punkte. „Dann sind wir gut dabei oben. Die Saison ist noch lang. Da ist es wichtig, Woche für Woche zu punkten und dran zu bleiben“, hat der Herberner Coach auch weiterhin den zweiten Platz im Visier, der – wie diese Woche bekannt wurde – zur Teilnahme an einer Aufstiegsrunde berechtigen würde.

Fehlen wird in Beckum weiterhin Eric Sabe, der sich im Urlaub befindet. Dominick Lünemann ist seit Dienstag wieder im Lauftraining und bislang ohne Beschwerden. „Wenn es weiter so gut läuft, dann ist er vielleicht nächstes Wochenende schon wieder ein Thema“, sagt Bentrup hoffnungsvoll. Ansonsten ist der Kader komplett.

Anstoß: Sonntag 15 Uhr, Römerkampfbahn - lel

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