SVH hat es selbst in der Hand

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Lennart Pinnekämper (l.), hier in einer Szene aus dem Hinspiel gegen Westfalia Rhynern – wird am Sonntag vermutlich wegen einer Knieverletzung fehlen.

HERBERN -  Zwei Punkte Vorsprung hat die A-Jugend des SV Herbern zwei Spieltage vor dem Saisonende in der Landesliga-Staffel 1. Damit ist alles für ein spannendes Saisonfinale vorbereitet, worauf SVH-Jugendtrainer Thomas Berndsen allerdings gerne verzichtet hätte.

Denn während sein Team am Sonntag bei der im gesicherten Mittelfeld stehende Westfalia Rhynern antreten muss, wird der auf dem ersten Abstiegsplatz liegende VfR Wellensiek vermutlich beim abgeschlagenen Schlusslicht Warendorfer SU zu drei Punkten kommen. „Es ist eingetreten, was ich erwartet habe“, sagt SVH-Trainer Thomas Berndsen.

Gewinnt Wellesiek und verliert der SVH parallel im Hammer Stadtteil, würden die Blau-Gelben auf einen Abstiegsplatz rutschen. „Daran sieht man, wie wichtig die sechs Punkte aus den beiden Spielen vor der 0:4-Niederlage am Sonntag gegen Wiedenbrück waren. Sonst wären wir jetzt richtig dick im Schlamassel“, erklärt Berndsen.

Abstiegsendspiel gegen Delbrück?

Und zudem empfängt sein Team dann am letzten Spieltag am Sonntag, 1. Juni, den SC Delbrück. Der SCD hat aktuell vier Punkte Vorsprung auf Wellensiek, gewann zuletzt 3:2 gegen Rhynern und könnte mit einem Erfolg gegen den Tabellendritten SC Münster 08 den Klassenerhalt perfekt machen.

Allerdings gilt genauso für Herbern wie für Delbrück: „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren, denn wir haben es in der Hand“, sagt Berndsen, der allerdings auch zugibt: „Der Druck ist schon sehr, sehr groß.“ In Rhynern, die schon in Delbrück bei ihrer Niederlage gezeigt haben, dass sie wohl nicht mehr alles geben, geht es für die Herberner darum, sich eine ideale Ausgangssituation zu erspielen.“

Dazu soll sein Team an die durchaus gute Leistung vom vergangenen Sonntag anschließen. „Wir haben zwar 0:4 verloren. Aber das Ergebnis hört sich deutlicher an als der Spielverlauf war. Der war äußerst unglücklich für uns“, erklärt Berndsen.

Allerdings hatte er beim Training unter der Woche nur neun Spieler – eine optimale Vorbereitung sieht anders aus. Berufliche Gründe, Abiturprüfungen und Verletzungen ließen den Kader reduzieren.

Für Sonntag droht zudem der Ausfall von Innenverteidiger und Kapitän Lennart Pinnekämper wegen einer Knieverletzung. Die Idee, den B-Jugendkeeper Jorma Hoppe in den letzten beiden Partien einzusetzen, ist zudem hinfällig geworden. Denn am Sonntag ist Hoppe privat verhindert.

„Und ob ich im letzten Spiel auf der Torwart-Position etwas umstelle, muss ich mir noch genau überlegen“, sagt Berndsen.

Anstoß: Sonntag, 11 Uhr, am Papenloh - fraz

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