SVH hat Ausgangslage deutlich verbessert, ist aber noch nicht durch

Erleichterung und Jubel herrschte in den Gesichtern des SV Herbern nach dem wichtigen 3:0-Sieg in Heiden vor. Hier freuen sich (v.l.) Torschütze Philipp Dubicki, Nils Venneker, Tim Bröer und Stefan Roters. - Archivfoto: Gudra

HERBERN -  Es war bemerkenswert, wie der SV Herbern am Sonntag seine Ausgangslage im Abstiegskampf in der Landesliga 4 deutlich verbesserte.

Mit einem verdienten 3:0-Sieg bei dem seit einer Woche feststehenden Meister FC Viktoria Heiden baute das Team von Trainer Christian Bentrup den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz von zwei auf vier Punkten aus.

Neben Disteln steht nun Borken (30 Punkte) seit Sonntag so gut wie sicher als nächster Absteiger fest bei sechs Punkten Rückstand und nur noch zwei ausstehenden Spielen. Sportfreunde Lotte II belegt derzeit einen weiteren Abstiegsrang (34), ebenfalls noch bedroht sind noch die Hammer SpVg II (36), TuS Sinsen (37), SV Herbern (38) sowie latent Stuckenbusch, Hassel und Emsdetten (alle 39).

Bemerkenswert war dabei, dass Herbern dabei forsch und mit viel Selbstvertrauen auftraten – und das, obwohl der jüngste Meisterschaftssieg vom 30. März zurück lag, als die Blau-Gelben vor acht Spieltagen mit 2:1 beim Schlusslicht Vestia Disteln gewannen (2:1).

Nun hat das Team von Christian Bentrup die Chance, am Samstag daheim (Anstoß: 15 Uhr) mit einem weiteren Sieg im Kellerduell gegen die Hammer SpVg II den Klassenerhalt perfekt zu machen. Und ein Sieg sollte her, denn Lotte wird vermutlich am Sonntag beim Schlusslicht Disteln drei Zähler holen und damit zu den anderen Teams aufschließen.

Die Herberner Partie wurde vorgezogen, um gemeinsam mit der eigenen Reserve den Saisonabschluss zu feiern. Das drohte angesichts der immer tieferen Verwicklung des Landesligisten in den Abstiegskampf zu einer wenig entspannten Zusammenkunft zu werden, bei dem die Saison längst nicht gelaufen ist.

Gewinnen die Blau-Gelben, müssen sie auch nicht mehr auf die Sonntags-Ergebnisse schauen. „Wir haben es am selbst in der Hand. Mit einem Sieg sind wir durch, das muss unser Ziel sein“, sagte Christian Bentrup, der nach dem deutlichen und verdienten Sieg beim Meister erleichtert war.

Er hatte sein Team taktisch gut eingestellt, das sich ein klares Chancenplus erarbeitete und vor der Pause nicht einen gefährlichen Torschuss zuließ. Allerdings dauerte es bis zur 76. Minute, ehe der zur Pause eingewechselte Steven Farchmin sein Team erlöste. Zuvor vergab der Gast sechs Gelegenheiten der besseren Kategorie. „Ich dachte, dass wir uns schon wieder nicht für unser gutes und engagiertes Spiel belohnen“, hatte Bentrup eine böse Vorahnung. Doch diese sollte sich diesmal nicht bestätigen, da sein Team mit einem großen Willen ausgestattet war, unbeeindruckt weiter machte und den Sieg erzwang.

Vor dem Samstag-Spiel gegen die Hammer SpVg II, die eine vom Verlauf eher komische Saison zum frühzeitigen Happy End führen soll, wird Co-Trainer Ludger Staar das Team einschwören, da Coach Christian Bentrup in den Kurzurlaub aufgebrochen ist. Während Bentrup entspannt zurückkehren wird und sein Team im Freitags-Training einschwören wird, muss sein Team die Konzentration hoch halten.

Damit die geplante Saison-Abschlussfeier auch die gewünschte Sause wird. - fraz

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