SV Herbern überzeugt nicht komplett

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Mondrian Runde spitzelt dem Gegner den Ball vom Fuß.

HERBERN - Der 5:1-Sieg war für die Verantwortlichen des SV Herbern eigentlich schon genug Grund zum Strahlen. Doch mit dem ersten Erfolg nach zwei sieglosen Spielen rückten sie auch auf drei Zähler an den zweiten Platz heran, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt. Die Herberner haben nun alle Trümpfe wieder in der Hand.

Da der Tabellenzweite BSV Roxel nur 1:1 gegen den TuS Sinsen spielte, schmolz der Rückstand der Herberner auf drei Punkte zusammen. Und da der SVH noch selbst am vorletzten Spieltag (7. Juni) gegen Roxel antreten muss, ist alles noch offen. Zudem stehen für die Blau-Gelben auch noch die Duelle gegen den aktuell Dritten Stuckenbusch und Spitzenreiter Hassel auf dem Plan.

Um sich selbst weiterhin im Rennen zu halten, sind aber Spiele wie das gegen Brambauer nötig. Auch wenn Trainer Christian Bentrup mit dem Spiel nicht hundertprozentig zufrieden war. „In den ersten 15 Minuten haben wir schlecht gespielt, waren nicht aggressiv genug“, erklärte er.

Dann schickte er seine Reservespieler nach 25 Minuten zum Aufwärmen hinter das Gästetor und verhalf seinem Team scheinbar zu mehr Zielstrebigkeit. Just vier Minuten später fiel das 1:0, bei dem Philipp Dubicki den Ball im vierten Versuch energisch im Netz versenkte. Danach folgte der feine Freistoßtreffer von Dennis Hölscher und der Doppelpack von Bröer und Runde. „Da haben wir unsere Offensivqualitäten gezeigt“, war Bentrup in dieser Phase überzeugt.

Doch was zu Beginn der zweiten Hälfte folgte, ließ ihn wieder verzweifeln. „Wir haben nicht mehr aus den Positionen gespielt und schon passte es nicht mehr. Wir haben förmlich um das Gegentor gebettelt“, betonte der SVH-Coach und das folgte auch prompt. Doch viel Mut machte es den Gästen nicht. Die Herberner fuhren Angriff um Angriff, mehr als ein Tor sprang dabei aber nicht mehr heraus. „Das hätten auch ein oder zwei mehr sein können“, war auch Bentrup überzeugt.

Mit seinem vollen Kader hatte er die Möglichkeit, auf die defensive Einstellung der Gäste aus Brambauer zu reagieren. Mit den zwei Spitzen Runde und Närdemann erzeugten die Herberner früh Druck und spielten ein schnelles Gegenpressing. „Das war unser Erfolgsrezept“, gab Bentrup zu. Am kommenden Wochenende wartet mit Ahaus der Tabellenzehnte, der keine Abstiegssorgen mehr haben wird. - lel

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