SV Herbern trifft auf alten Bekannten BSV Roxel

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Ahmed Schett, hier noch von seinen Teamkollegen bejubelt, fehlt dem SV Herbern gegen den BSV Roxel aufgrund von Sprunggelenksproblemen.

HERBERN - Die Niederlage gegen Spitzenreiter Hassel ist abgehakt, der Blick schon fest auf den kommenden Gegner gerichtet: Mit dem BSV Roxel gastiert ein alter Bekannter auf dem Rasenplatz an der Werner Straße. Vor zwei Jahren trafen sich beide noch in der Westfalenliga, in dieser Saison folgte auch Roxel den Herbernern zurück in die Landesliga.

„Das Spiel jetzt kann man mit denen damals nicht vergleichen“, stellt Trainer Christian Bentrup klar.

Die Erinnerungen sind auch nicht besonders positiv für die Blau-Gelben. 1:4 und 0:2 – so lauteten die Endergebnisse in Hin- und Rückspiel. Das einzige Tor aus Herberner Sicht schoss damals noch Joachim Mrowiec, mittlerweile für Roland Beckum in der Oberliga. Die Torschütze der Gäste aus Münster sind aber auch heute noch beim BSV aktiv. Manuel Beyer und Phillip Daldrup schießen auch weiterhin die Tore für den BSV Roxel.

Dennoch bleibt Bentrup dabei, dass man die Situation damals und heute nicht vergleichen kann. Damals war Herbern als Aufsteiger Außeneseiter in der Liga, heute stehen sie nach dreizehn Spieltagen auf Platz drei der Tabelle, vier Ränge vor den Gästen.

Und da in den verbleibenden drei Spielen „alles zwischen drei und neun Punkten“ geholt werden soll, warnt Bentrup vor Roxel. „Die haben eine sehr robuste Mannschaft, da müssen wir sehr präsent sein“, stellt er klar. Die Marschroute lautet dementsprechend. „Wir müssen schnell spielen, gut kombinieren und die weit in ihrer Hälfte schon zu Fehlern zwingen“, sagt Bentrup und setzt auf frühes Pressing.

Diesmal kann sich die Mannschaft wieder belohnen für ein aufopferungsvolles Spiel, was gegen Hassel am vergangenen Wochenende nicht gelang. „Die Niederlage war ärgerlich, weil wir verloren haben, obwohl wir ebenbürtig waren“, sah sich der SVH-Coach durchaus auf einer Höhe mit den Gelsenkirchenern, auch wenn das Ergebnis von 1:4 das nicht unbedingt unterstreicht.

Neben den drei Punkten verloren die Herberner auch ihren Kapitän Nils Venneker durch eine Rote Karte kurz vor Schluss. Durch die drei Spiele Sperre fehlt er gegen Roxel definitiv. Dafür wird laut Bentrup wahrscheinlich Phillip Dubicki wieder in die Innenverteidung rücken neben Björn Christ, wie er es schon nach der Gelbsperre für Venneker getan hatte. Dazu fehlen auch Ahmed Schett, der aufgrund von Sprunggelenksproblemen am kommenden Montag zum MRT muss. Und auch Dennis Hölscher zog sich im Spiel der Reserve in Stockum eine Sprunggelenksverletzung zu und fällt aus.

Anstoß: Sonntag 15 Uhr, Rasenplatz Werner Straße - lel

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