FUSSBALL Landesliga-Mittelfeldduell bei SF Stuckenbusch findet auf Asche statt

SVH will noch einmal punkten

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Innenverteidiger Nils Venneker (links) will im letzten Spiel des Jahres mit dem SV Herbern bei den Sportfreunden Stuckenbusch einen erfolgreichen Jahresabschluss.

HERBERN -  Das letzte Spiel des Jahres – aus Sicht der Gastgeber Sportfreunde Stuckenbusch steht eine Austragung auf dem Ausweich-Ascheplatz nichts im Wege – soll mit einem gelungenen Abschluss für den Landesligisten SV Herbern enden.

„Ich wünsche mir, dass wir mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen“, sagt SVH-Trainer Christian Bentrup vor dem Duell der Tabellennachbarn. Dabei empfängt der Tabellenzehnte den Tabellenneunten, der nach zuletzt zwei Heimniederlagen in Serie den Nachweis schuldig blieb, sich für höhere Aufgaben in der Landesliga zu empfehlen.

Das sah am 2. Spieltag und zu Saisonbeginn noch anders aus. Herbern als Westfalenliga-Absteiger und der Verein aus dem Recklinghäuser Vorort als Bezirksliga-Meister waren leistungsmäßig genau diese zwei Klassen voneinander entfernt – und das drückte sich auch annähernd im klaren 3:0-Erfolg der Herberner aus.

„Damals hätte ich gedacht, dass sie gegen den Abstieg spielen“, sagt Christian Bentrup und hat auch die weitere Entwicklung beobachtet: „Doch danach haben sie fleißig gepunktet und es scheint sich zu Bewahrheiten, dass der Trainer meinte, sie könnten einen Mittelfeld-Platz erreichen. Davor muss man den Hut ziehen.“

Damit es mit dem gewünschten Erfolgserlebnis auf dem Nebenpatz des Stadions „Am Leiterchen“ klappt, muss Herbern allerdings gegen ausgewiesene Heimexperten erfolgreich sein.

Denn die Sportfreunde, die sich über Tugenden wie Einsatzwille, Kameradschaft und Kampfstärke definieren, sind das drittbeste Heimteam der Liga. Erst zweimal mussten sie sich daheim geschlagen geben.

Erneut eine lange Ausfallliste

Allerdings ist die personelle Situation bei den Blau-Gelben erneut alles andere als berauschend. „Bis zu sieben Spieler könnten ausfallen. Aber das sind wir ja schon gewohnt“, erklärt Bentrup. Neben den vier Langzeit-Verletzten Uhlenbrock, Kramer, Krüger und Roters wird wie in der Vorwoche Mittelfeld-Akteur Dennis Kamisni (Sprunggelenk) fehlen, und Linksfuß Dennis Hölscher ist privat verhindert.

Zudem ist der Einsatz von Philipp Dubicki wegen einer Reizung der Patellasehne fraglich. Immerhin kehrt der zuletzt fehlende Erci Sabe ins Team zurück.

„Auch bei uns fallen acht Spieler aus“, erklärt SF-Trainer Michael Pannenbecker. „Das Problem haben wir schon die ganze Saison und sollte keine Ausrede sein. Wenn wir mit 25 Punkten in die Pause gehen würden, wäre das sensationell“, strebt er einen weiteren Erfolg an.

Bentrup schwört sein Team zudem darauf ein, mit großer Konzentration ins Spiel zu gehen – und durchaus auch Akzentre zu setzen, „Wir wollen sie unter Druck setzen. Im Hinspiel haben wir ja gesehen, dass sie dann Fehler machen“, erklärt Bentrup. Und schön wäre es aus seiner Sicht aus, wenn im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage aus der Vorwoche gegen Borghorst die erspielten Chancen auch genutzt würden. „Wir müssen wieder viel mehr den Torerfolg wollen“, fordert der SVH-Trainer.

Anstoß: Sonntag, 14.30 Uhr, Sportanlage „Am Leiterchen“, Recklinghausen - fraz

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