SV Herbern springt auf Rang zwei

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Sebastian Schütte erzielte das Tor des Tages.

HERBERN - Besser kann der Start in die Endphase im Kampf um Platz zwei für den SV Herbern nicht laufen. Dank des eigenen Sieges im direkten Duell gegen Stuckenbusch und der Patzer der Konkurrenz thronen die Herberner nun auf dem heiß umkämpften zweiten Platz.

Landesliga (4) Männer: SF Stuckenbusch – SV Herbern 0:2 (0:1). Neben dem eigenen Sieg mit einem laut Trainer Christian Bentrup „bärenstarken Auftritt“ gegen den direkten Konkurrenten Stuckenbusch, ließ auch Kontrahent noch Kontrahent Roxel drei Punkte beim 2:3 gegen Schlusslicht Gescher. „Daran sieht man, dass es keine leichten Spiele gibt“, sagte Bentrup.

Seine eigene Mannschaft überzeugte aber bei der schweren Hürde Stuckenbusch. „Man hat von Anfang an gemerkt, dass es an diesem Tag nur einen Sieger geben darf“, schwärmte der Herberner Trainer vom Willen und der Präsenz seines Teams. In der 9. Minute gab es die erste Gelegenheit zur Führung. Sebastian Schütte hielt aus halbrechter Position im Sechzehner drauf. Nur weil ein Stuckenbuscher den Ball noch abfälschte, landete der Ball auf der Latte.

Schütte trifft nach einem Abpraller

Doch zwei Minuten später war es soweit. Nach einem Schuss von Dubicki konnte SF-Torwart Kevin van Holt nur abprallen lassen, Schütte nutzte den Abpraller zum 1:0 aus Herberner Sicht.

Damit hatten die Herberner das Spiel im Griff und waren in der Lage Konter um Konter zu fahren. In der 34. Minute nahm Lünemann den Ball nach einem langen Pass von Bröer direkt von der linken Seite, sein Schuss ging aber knapp am langen Pfosten vorbei. Die Gastgeber fielen indes höchstens bei Standards auf und erarbeiten sich keine nennenswerten Chancen.

Mit Beginn der zweiten Hälfte waren die Blau-Gelben gleich wieder präsent und münzten das direkt in ein weiteres Tor um. Nach einem Schuss von Lünemann konnte van Holt erneut nur abklatschen lassen – diesmal staubte Tim Bröer zum 2:0 ab. Nur kurze zeit später hatte Lünemann sogar das 3:0 auf dem Fuß, seinen Schuss ins kurze Eck parierte van Holt aber. Eine weitere Chance dieser Kategorie bot sich in der 74. Minute. Nach einem Versuch von Runde versuchte es Bröer nochmal, schoss aber weit drüber.

Die letzte gefährliche Chance gehörte Stuckenbusch. Nach einem Freistoß musste SVH-Keeper Sven Freitag nochmal sein ganzes Können aufbieten, er lenkte den Ball um den Pfosten.

SVH: Freitag – Bröer, Ploczicki, Hölscher, Dubicki, Sabe (89. Richter), Christ, Lünemann (75. Runde), Schütte (66. Närdemann), Kaminski, Venneker

Tore: 0:1 (14.) Schütte, 0:2 (52.) Bröer - lel

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