SV Herbern startet in die Mission Klassenerhalt

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Sebastian Schütte wird wohl die komplette Hinrunde fehlen.

Herbern - Die Vorbereitung ist rum, jetzt gilt es für Landesligist SV Herbern: Bis zum Ende der Saison soll das Ziel Klassenerhalt erreicht werden. Erster Gegner auf diesem Weg: Der Tabellenzehnte SV Burgsteinfurt, der sechs Punkte vor den Herbernern liegt.

Eine Partie, die wie schon in der Hinrunde eine Signalwirkung haben könnte für den SV Herbern. In der Hinrunde war die Begegnung am zweiten Spieltag das erste Ligaspiel für die Herberner, die zuvor spielfrei gewesen waren. Nach einer guten Vorbereitung sollte es der Start in eine Saison werden, in der sie an die Leistungen aus der Vorsaison, in der sie nur knapp den Sprung in die Westfalenliga verpassten, anknüpfen wollten.

Doch sie taten sich schwer, lagen früh zurück und kämpften sich erst zurück mit dem Ausgleich. In der Schlussminute dann aber das bittere Ende, als sie noch das zweite Gegentor kassierten und verloren. „Das war der Anfang vom Ende unserer Hinrunde, das kann man wohl sagen“, stellte Trainer Christian Bentrup mit einem bitteren Lachen fest. Denn die Hinrunde lief alles andere als optimal, die Herberner stehen auf dem 14. Rang gerade so über dem Strich.

Ein Spiel mit Signalwirkung also, doch diesmal soll es genau anders herum laufen. „Gerade in den Heimspielen müssen wir punkten“, sagt Bentrup und will gleich am Sonntag damit anfangen. „Körperlich sind wir zu hundert Prozent fit, das ist nicht das Problem. Es ist jetzt wichtig, dass sich jeder komplett auf das Ziel Klassenerhalt fokussiert und sich in jedem Spiel voll reinhängt“, stellt der SVH-Trainer klar. Störfaktoren aus seinem gerade bekannt gewordenen Engagement bei Landesligist SV Hilbeck ab Sommer sieht er auf keinen Fall. „Damit beschäftige ich mich an Tagen, an denen es nicht um den SV Herbern geht“, erklärt er.

Dass der SV Burgsteinfurt in seinen drei Vorbereitungsspielen gegen Bezirksligisten drei klare Siege eingefahren hat, misst er keine große Bedeutung bei. „Du kannst ja trainiert haben wie ein Weltmeister und in der Vorbereitung alles weggehauen haben. Wenn du das erste Spiel verlierst, war das erstmal umsonst“, sagt Bentrup. Sein Team müsse in diesem durchaus schweren Spiel defensiv stabil stehen und seine Chancen besser nutzen als zuletzt. „Dann ist ein Sieg auf jeden Fall drin“, so der SVH-Trainer.

Personell gesehen muss er auf Kapitän Björn Christ (privat), Sebastian Schütte, Mondrian Runde und höchstwahrscheinlich Dennis Hölscher verzichten. Sein Rücken ließ ein Training unter der Woche nicht zu. Bei Philipp Dubicki ist Bentrup aber zuversichtlich, dass er auflaufen kann.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen Im Siepen

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