SVH verliert 1:2 – Der Blick geht wieder nach unten

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Beilung: Der SVH erzielt hier den 1:2-Anschlusstreffer durch Dennis Närdemann (rechts), Krüger bringt den Ball genz schnell zum Wiederanstoß. zur Mittelllinie.

Herbern -  Nach der fünften Saisonniederlage beim 1:2 (0:1) gegen den starken Aufsteiger und neuen Tabellenzweiten Preußen Lengerich muss der SV Herbern vorerst den Blick wieder nach unten richten. Denn der Vorsprung auf die beiden Abstiegsplätze beträgt nur zwei Punkte.

Die Gastgeber zeigten sich zwar verbessert gegenüber der 1:2-Niederlage aus der Vorwoche gegen Mesum, ließen aber immer noch viele Chancen für den Gegner zu, der zweimal die Latte traf.

Allerdings war die Niederlage auf der anderen Seite auch durchaus unglücklich, weil Daniel Krüger aus sechs Metern bedrängt mit einem Heber scheiterte (71.) und Dennis Närdemann in der Schlussminute aus sieben Metern an Preußen-Keeper Jonas Witte scheiterte und Nils Venneker im Nachsetzen über das Tor köpfte und sie so das 2:2 verpassten. „Wir sind in vielen Situationen auch benachteiligt worden“, übte SVH-Trainer Christian Bentrup auch Schiri-Schelte. So warteten die Blau-Gelben nach 15 Minuten vergeblich auf einen Elfmeterpfiff, als Dennis Närdemann im Lengericher Strafraum umgerannt wurde. „Dann gehen wir vermutlich 1:0 in Führung“, meinte der Trainer.

Zuvor hatte für die Gäste Wiethölter freistehend die Chance zur Führung, scheiterte aber an Sven Freitag (12.). Auf der Gegenseite versuchte sich Hölscher mit einem Freistoß von der linken Strafraumkante aus (13.) und Carlo Bentrup scheiterte volley an Witte (18.). Kurz darauf bekam Niklas Circovic, in der Vorwoche Vierfach-Torschütze, den Ball vor die Füße und erzielte das 1:0 (21.).

Kurz vor der Pause lief Carlo Bentrup alleine aufs Tor zu, im versprang der Ball aber nach außen. Seine Flanke erreichte aber Dennis Närdemann, der volley aus acht Metern an Wittes starkem Refelx scheiterte (39.). Auf der Gegenseite verpasste das 0:2 Cirkovic nach einem Konter, als er aus zehn Metern den Außenpfosten traf (44.).

Kurz nach der Pause traf der Preußen-Torjäger die Oberkante der Herberner Latte (50.) und wenig später gelang Robin-Nicolas Surmann ein Traumtor. Eine 40-Meter-Freistoßflanke nahm der Angreifer im Strafraum mit der Brust an und setzte den anschließenden Seitfallzieher zum 0:2 in die Maschen (52.).

Auf der Gegenseite traf für Herbern Tim Bröer aus 20 Metern den Innenpfosten (58.). Mit der Hereinnahme von Lünemann und Runde legte der Gastgeber offensiv weiter zu.

Und Lünemann bereitete auch mit einer scharf geschnittenen Hereingabe von rechts das 1:2 durch Dennis Närdemann vor (65.). Herbern drängte mit den Chancen durch Krüger, Närdemann und Venneker, hatte in der ruppigen Schlussphase aber Glück, als Greiff über das Tor schoss (77.).

„Wir haben Fehler angeboten, die Lengerich genutzt hat. Aber auf Grund der Reaktion nach dem 0:2 wäre ein Unentschieden nicht unverdient gewesen. Mit unserer Leistung bin ich zufrieden“, sagte SVH-Trainer Christian Bentrup abschließend.

SVH: Freitag – Dubicki, Venneker, Schett (62. Runde), Ploczicki, Hölscher, Närdemann, Bröer, Schütte (56. Lünemann), Bentrup (76. Eroglu), Krüger – Tore: 0:1 (21.) Cirkovic, 0:2 (52.) Surmann. 1:2 (65.) Närdemann – Bes. Vork.: Ampelkarte für Cirkovic (Preußen, 90.+4), wiederholtes Foulspiel

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