SV Herbern muss im Pokal personell rotieren

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Der Landesligist SV Herbern muss für längere Zeit auf Dennis Närdemann (links) und seinen besten Liga-Torschützen Sebastian Schütte (vorne) verzichten.

Herbern - Personell doch leicht gebeutelt geht Landesligist SV Herbern in das Kreispokal-Viertelfinale gegen Bezirksliga 12-Spitzenreiter Westfalia Kinderhaus. Damit winkt die Chance für die zweite Reihe. „Die Jungs brennen darauf, sich zu präsentieren“, ist sich Trainer Christian Bentrup sicher.

„Wir werden absolut rotieren“, kündigt der SVH-Coach an. Und was anderes bleibt ihm auch nicht übrig. Denn seine Verletztenliste wird wieder länger. Drauf steht schon seit längerem Lars Bußkamp. Dem werden am kommenden Mittwoch die Schrauben wieder entfernt, also wird er der Liste weiterhin erhalten bleiben. Bei Thomas Eroglu kristallisiert sich ein Knorpelschaden im Sprunggelenk heraus, auch hier ist kein Einsatz in Aussicht. Für Philipp Dubicki kommt ein Einsatz nach einem Muskelfaserriss noch zu früh, er soll für einen Einsatz in der Meisterschaft gegen Coesfeld am kommenden Wochenende geschont werden.

Neu auf der Verletztenliste stehen nun Sebastian Schütte und Dennis Närdemann. Ersterer zog sich in Dorsten (1:3) einen Innenbandeinriss im Knie und Sprunggelenk zu. Und letzterer plagt sich nun mit einem Meniskuseinriss. Beide fallen für vier bis sechs Wochen aus. Und für das Pokalspiel ist Dennis Kaminski auch noch gelb-gesperrt. „Eric Sabe hat nach seiner Verletzung außerdem auch viel gespielt und ist müde. Er wird sicher auch nicht von Beginn an spielen“, kündigt Bentrup an.

An Motivation wird es nicht mangeln

So bietet sich also für diejenigen Spieler, die zuletzt wenig Einsatzzeit hatten, die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen. Sorgen um die richtige Einstellung macht sich der Trainer dementsprechend nicht. „Die Jungs wollen zeigen, was sie können und werden alles geben. Das steht fest“, stellt er klar, dass seine Mannschaft eigentlich nicht das gleiche Schicksal wie Westfalenligist TuS Hiltrup ereilen soll. Der schied am Donnerstagabend gegen Bezirksligist TuS Freckenhorst aus. „Wir sind auch ohne das Ergebnis gewarnt genug, denn im Pokal kann ein Bezirksligist einem Landes- oder Westfalenligist immer mal ein Bein stellen“, ist sich Bentrup sicher.

Dennoch sei Kinderhaus, die in der ihrer Bezirksliga-Staffel als Spitzenreiter erst zwei Spiele verloren haben und somit mit viel Selbstvertrauen ausgestattet sind, ein starker Gegner. „Für uns ist das ein guter Test“, findet Bentrup. Ein guter Test für die Meisterschaft, denn da liegt immer noch der volle Fokus.

Anstoß: Samstag, 14 Uhr, Sportanlage Große Wiese 4, 48159 Münster

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