SV Herbern mit viel Selbstvertrauen nach Mesum

Philipp Dubicki

HERBERN - Als erster Spitzenreiter der neuen Saison fährt am Sonntag der SV Herbern zum hoch gehandelten SV Mesum.

Landesliga 4: SV Mesum – SV Herbern. Der Vorjahres-Vizemeister, der am Ende der Saison Vierter wurde, hat sich noch einmal zusätzlich verstärkt und wird von vielen Trainerkollegen zum Kreis der Titelanwärter gezählt.

Gleiches galt für den ersten Gegner des SV Herbern am vergangenen Sonntag. Am Ende musste der SV Emsdetten die Heimreise mit einer 2:5-Niederlage im Gepäck antreten. „Wir sind gut drauf und haben viel Selbstvertrauen“, sagt SVH-Trainer Christian Bentrup vor der ersten von zwei Auswärtsaufgaben in Folge.

Natürlich ist ihm klar, dass die Partie im Hassenbrock-Stadion im Rheiner Stadtteil „eine anspruchsvolle Aufgabe“ ist, sagt aber auch: „Wenn wir die Leistung von letzter Woche abrufen, werden wir auch in Mesum gut klar kommen.“

Dabei wird der Trainer auf die gleiche Startaufstellung wie am vergangenen Sonntag mit der gleichen taktischen Ausrichtung vertrauen: „Das 4:2:3:1-System ist momentan das, mit dem wir am besten klar kommen“, erklärt Bentrup.

Demnach gibt es vor der Viererkette eine Doppelsechs, einen zentralen Mittelfeldspieler mit Dennis Närdemann und zwei Außenspieler sowie Steven Farchmin als einzige Spitze davor. Bentrup erwartet, „dass Mesum versuchen wird, dass Spiel zu machen. Aber wir wollen auch selbst aktiv werden.“

Aus dem 23 Spieler umfassenden Kader fehlt Philipp Dubicki aus beruflichen Gründen, für Sebastian Schütte (Aufbautraining) kommt die Partie noch zu früh. Drei Spieler werden noch an die Reserve abgegeben, so dass 18 Akteure die Fahrt in den Norden des Bundeslandes antreten. Damit kann Bentrup auf jede Spielkonstellation reagieren: „Und ich hoffe, dass durch die Leute von der Bank auch noch ein Schub kommen wird.“

Während der SVH mit 5:2 gegen Emsdetten siegte, setzte sich Mesum zum Auftakt mit 3:1 beim Aufsteiger SV Gescher durch.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Hassenbrock-Stadion - fraz

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