SV Herbern: Effektiv zum zweiten Sieg

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Mondrian Runde brachte Herbern in Führung.

HERBERN -  Der SV Herbern bastelt weiter an seinem Start nach Maß und stürzt einen weiteren Aufstiegsaspiranten.

Landesliga 4: SV Mesum – SV Herbern 0:2 (0:0). Beim Gastspiel in Rheine bei einem weiteren Titelanwärter präsentierte sich die Bentrup-Elf kaltschnäuziger und effektiver vor dem gegnerischen Tor und nutzte die Fehler der Gastgeber eiskalt aus.

Dieser Ausgang war in der ersten Hälfte aber nicht unbedingt zu erwarten. „Mesum war schon tonangebend“, gab auch Trainer Christian Bentrup zu. Sein Team sei nicht ins letzte Drittel gekommen und stand tief.

Das sollte in der zweiten Hälfte aber anders werden. Hölscher musste runter, war bereits verwarnt und hatte Rückenprobleme. Dafür kam mit Dominick Lünemann ein pfeilschneller Außen, der für viel Betrieb sorgen sollte.

Für ihn rückte Tim Bröer in die Viererkette und Mondrian Runde wich auf die linke Außenbahn. „So haben wir die Mesumer besser vom eigenen Tor weg gehalten“, erklärte Bentrup. Und ein aufmerksamer Moment reichte, um sich einen Vorteil gegenüber den Gastgebern zu verschaffen.

Mondrian Runde erkannte früh, dass der Pass eines Mesumer Abwehrspielers zu ungenau kam, gewann den Pressschlag und lief allein aufs Tor zu. Dort ließ er sich nicht lang bitten und versenkte aus halblinker Position den Ball zur 1:0-Führung ins untere rechte Eck (59.).

Danach musste Herbern eigentlich alles klar machen. In der 68. Minute brachte der eingewechselte Ahmet Schett eine Flanke auf Närdemann, der aus fünf Metern drüber köpfte. Drei Minuten später passte erneut Schett mit einem Querpass auf Runde am zweiten Pfosten, der aber am Gäste-Keeper scheiterte. Und in der 73. Minute gab es sogar die Dreifach-Chance. Zunächst scheiterte Schett, den Abpraller holte sich Runde an der Grundlinie, gab zurück auf Kaminsiki, doch dessen Schuss klärte die SVM-Abwehr auf der Grundlinie. Diesen Abpraller nahm Närdemann auf. Sein Schuss landete aber nur an der Oberkante der Latte.

So blieb es spannend bis zum Schluss, Mesum warf mit langen Bällen alles nach vorn. Doch die Herberner hatten „das Glück des Tüchtigen“ (O-Ton Bentrup) und schlossen einen Konter in letzter Minute zur endgültigen Entscheidung durch Dominick Lünemann erfolgreich ab.

SVH: Freitag – Sabe, Venneker, Christ, Hölscher (46. Lünemann), Kaminski, Ploczicki, Runde (84. Bruland), Bröer, Närdemann, Farchmin (60. Schett)

Tore: 1:0 (59.) Runde, 2:0 (90+3) Lünemann - lel

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