SVH holt Remis beim Spitzenreiter

Nils Venneker war SVH-Kapitän in Mesum.

HERBERN -  Der ersatzgeschwächte SV Herbern hat einen verdienten Zähler beim bisherigen Spitzenreiter in Rheine geholt.

Landesliga 4: SV Mesum – SV Herbern 0:0. Landesliga 4: SV Mesum – SV Herbern 0:0. „Wir können mit dem Punkt leben. Auf Grund der zweiten Halbzeit und unserer vier Großchancen hätten wir das Spiel auch gewinnen können“, sagte SVH-Trainer Christian Bentrup. Am Ende war der Coach erleichtert, denn: „Das war ein wichtiges Zeichen, dass wir gesetzt haben. Wir können mit den Top-Teams der Liga mithalten.“

Die umformierte Viererkette der Blau-Gelben mit Phillip Dubicki und Tim Bröer auf den Außen und den beiden langen Innenverteidigern Nils Venneker sowie Marian Tüns ließ kaum etwas zu. Zwar versuchte Mesum, Druck auszuüben, doch die Gäste hatten jederzeit alles im Griff.

Als nach 18 Minuten ein Freistoß der Gastgeber auf de Oberkante der Latte ging, wäre Keeper Leo Fenker zur Stelle gewesen. Bis zur Pause blieb es bei wenigen Strafraumszenen. Auch weil es die Herberner nicht schafften, zügig bei Ballbesitz umzuschalten.

Nach der Pause übte Mesum weiter Druck aus, doch die Herberner Defensiv geriet nicht ins Wanken und ließ keine einzige Torchance für den Rheiner Vorortklub zu.

In der Schlussphase wurde das Team von Trainer Christian Bentrup mutiger – aber es belohnte sich nicht. Als über rechts Dominick Lünemann mit Daniel von der Ley einen Doppelpass spielten, vergab in der Mitte Angreifer Steven Farchmin nur knapp aus sieben Metern das 1:0 (70.). Und fünf Minuten später durfte sich SVM-Keeper Max Schmalz auszeichnen, als er Volleyschuss aus 18 Metern von Eric Sabe nach einer zu kurz abgewehrten Ecke glänzend aus dem Winkel holte (75.).

Nur eine Minute später war der SVH in Überzahl, als Max Stermann Lünemann übel von den Beinen holte und dafür Rot sah (76.). Kurz darauf wurde der Kopfball von Nils Venneker nach einer Ecke durch einen Mesumer Verteidiger auf der Linie geklärt (78.).

Ganz viel Pech hatte Dennis Hölscher, als er einen Fehlpass des weit aufgerückten SVM-Keepers Schmalz aufnahm und aus 45 Metern auf das verwaiste Tor schoss. Doch sein Ball ging knapp 20 Zentimeter über das Tor.

Aber die wichtigste Erkenntnis für Bentrup war, dass sein Team auch trotz Personalsorgen in der Liga gut mithalten kann.

SVH: Fenker – Dubicki, Venneker, Tüns, Bröer – Sabe, D. Hölscher – Mangels, Lünemann (90. Klüsener), Farchmin (84. Roters), von der Ley

Bes. Vork.: Rote Karte für Stermann nach grobem Foulspiel (SVM, 76.) - fraz

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