SV Herbern vor dem letzten Schritt zum Klassenerhalt

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Simeon Uhlenbrock fällt möglicherweise für das Spiel in Coesfeld aus.

HERBERN – Waren am letzten Wochenende noch mehrere Vereine in der Verlosung für einen möglichen Landesliga-Abstieg, begrenzt es sich jetzt auf genau zwei Vereine: der SV Herbern und Sportfreunde Lotte II. Die besseren Karten hat der SVH – drei Punkte und zehn Tore Vorsprung. Ein Punkt sollte es also noch sein. Die letzte Hürde: DJK Eintracht Coesfeld.

Die Hürde ist aber keine einfache. Coesfeld muss aber um den Tabellenplatz zwei und die damit verbundene Relegation zur Westfalenliga abzusichern, ebenfalls noch punkten. Nur so können sie eventuelle Angriffe vom Dritten Haltern in diese Richtung noch abwehren.

Doch darauf konzentriert sich SVH-Trainer Christian Bentrup noch nicht. Das Aufatmen nach dem Unentschieden von Lotte II gegen Schlusslicht Disteln, mit dem auch nicht jeder rechnen konnte, war groß. „Das war schon ein Brustlöser“, gibt Bentrup zu. Die Stimmung im Training war besser als direkt nach der Niederlage gegen die Hammer SpVg II. Da hingen die Köpfe, es schien als sei die Mannschaft schon abgestiegen. Dabei hat die Mannschaft jetzt alles immer noch selbst in der Hand. „Uns ist schon klar, dass wir noch nicht durch sind. Doch die Voraussetzungen sind günstig, wir brauchen aber mindestens einen Punkt um es selbst zu schaffen“, rechnet der SVH-Trainer vor.

Dafür arbeitete die Mannschaft unter der Woche weiter hart in der Vorbereitung für das letzte, wichtige Saisonspiel. „Die Jungs haben sehr gut mitgearbeitet“, war Bentrup überzeugt von der Motivation seiner Truppe. Niemand lasse sich von der trügerischen Sicherheit der zehn Tore Vorsprung blenden. „Wir sind auf alles vorbereitet und wollen die Punkte in Coesfeld holen“.

Nach dem Spiel gegen die Hammer SpVg II war schon klar, dass mit der Gelb-Roten Karte für Marvin Bruland ein Führungsspieler und Innenverteidiger gegen Coesfeld fehlen würde. Doch auch der Einsatz von Bentrups zweitem Innenverteidiger Nils Venneker ist stark gefährdet. Er holte sich am vergangenen Wochenende eine starke Bänderdehnung und konnte unter der Woche nicht trainieren. In Marian Tüns steht ein Innenverteidiger zur Verfügung, an einer zweiten Lösung arbeitet Bentrup noch. Als weiterer möglicher Ausfall gesellt sich Simeon Uhlenbrock auf die Liste, der mit Wadenproblemen nicht trainieren konnte.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum West - lel

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