SV Herbern holt einen Punkt in Ahaus

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Christian Bentrup ist zufrieden mit dem Remis.

Herbern - Der SV Herbern holt den nächsten Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga (4). Dabei holen sie beim 0:0 gegen Eintracht Ahaus das zweite torlose Remis in Folge. Trainer Christian Bentrup ist zufrieden.

Landesliga (4): Eintracht Ahaus – SV Herbern 0:0. Zu den fünf feststehenden Ausfällen vor der Partie kamen beim SV Herbern bis zum Anpfiff nochmal fünf hinzu, so dass Torwart-Oldie Henning Schubert zu seinem ungeplanten Comeback zwischen den Pfosten kam.

Sven Freitag, der eigentlich das Tor hüten sollte, musste kurzfristig arbeiten und schaffte es nicht zu 15 Uhr nach Ahaus. „Unter dem Umständen bin ich mit dem Punktgewinn absolut zufrieden“, sagte Trainer Christian Bentrup.

Trotz des Punktgewinns rutschen die Herberner auf Platz zwölf ab, da Münster 08 mit 3:2 gegen die Hammer SpVg II gewann. Trotz der ganzen Ausfälle spielten die Blau-Gelben in Ahaus eine gute erste Halbzeit, in der sie die Führung durchaus verdient hätten. „Wir hatten ein deutliches Chancenplus “, erklärte Bentrup.

Nach einem langen Ball in die Spitze zögerte der Ahauser Keeper Marc Lüdiger zu lange, so dass Dominick Lünemann auf rechts plötzlich völlig blank stand. Doch seine scharfer Querpass fand keinen Abnehmer in der Mitte. Und auch Julian Trapp köpfte nach einer Ecke knapp über das Tor.

In einer Szene hätte Bentrup auch gerne den Elfmeterpfiff gehört, doch der Schiedsrichter entschied nach einem Foul an Lünemann auf Freistoß. „Er fällt außerhalb des Sechzehners, aber das Foul passiert meiner Meinung nach im Strafraum“, so der SVH-Trainer.

In der zweiten Hälfte passierte dann in der Offensive nicht mehr viel bei den Gästen. Ahaus baute gehörig Druck auf. Einmal musste Lünemann auf der Linie retten, einmal rettete der Innenpfosten und auch Henning Schubert fischte einen Ball aus der unteren rechten Ecke.

Doch auch die Herberner hatten die Chance zum Lucky Punch. Ahmed Schett profitierte vom zögernden Ahauser Keeper, doch zögerte zu lange mit der Hereingabe.

SVH: Schubert – Dubicki, Venneker, Sabe, Bußkamp (56. Krüger), Bröer, Eroglu (66. Schett), Trapp, Lünemann, Richter, Hölscher (82. Betke)

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