SV Herbern verliert deutlich gegen den Meister Hassel

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Ein anerkennendes Spalier bildete die Herberner Mannschaft für den Meister aus Hassel vor dem Spiel.

Herbern - Dritte Niederlage hintereinander für den SV Herbern. Auch gegen den bereits feststehenden Meister YEG Hassel setzten die Blau-Gelben ihre Negativserie fort und verloren mit 1:4 (0:2). Damit ist das Aus im Rennen um Platz zwei mit nun neun Punkten Rückstand bei noch zwei ausstehenden Spielen offiziell besiegelt.

Die Gäste zeigten den Herbernern im ersten Durchgang deutlich auf, mit welcher Dominanz sie in dieser Saison durch die Liga marschierten.

Und der SVH brachte dem eine Menge Respekt entgegen – zu viel angesichts der spielerischen Freiräume, die sich den Offensiv-Virtuosen der YEG boten. So wirbelte der Spielmacher Faruk Gülgunr durch die Mitte und bekam nach einer Ecke nochmal die Gelegenheit den Ball von halbrechts in den Strafraum zu bringen. Ismail Viran stand zwei Meter vor Freitag völlig blank und versenkte mit dem Kopf zur verdienten Hasseler Führung (10.).

Die Blau-Gelben waren bemüht, Struktur ins Spiel zu bringen und verzeichneten nach knapp 20 Minuten den ersten Torabschluss. Bröer brachte eine Flanke von links in den Strafraum, wo Philipp Dubicki den Ball annahm, sein Schuss aus Drehung aber zu schwach war (18.).

Trainer Christian Bentrup versuchte von außen einzugreifen, stellte von anfangs drei Sechsern auf einen Zehner mit zwei Spitzen um, doch beides sollte nicht fruchten. Zu groß waren die Räume für den Gegner. Erst mit dem 4-4-2-System bekamen die Herberner das Spiel ab der 35. Minute ein wenig in den Griff, doch da stand es bereits 0:2. Hassels Torjäger hatte aus 18 Metern halbrechts einfach mal abgezogen und ins linke Eck getroffen.

Im zweiten Durchgang setzte sich das gefestigte Herberner System fort. Zunächst traf Mondrian Runde nach einem Schuss von halblinks den Pfosten (50.) – mit ein bisschen Glück hätte das der Anschluss sein können. Der fiel eine Viertelstunde später, als Dennis Närdemann den Abpraller von YEG-Torwart Hikmet Öztürk nach einer Ecke im Tor versenkte. Direkt im Gegenzug lagen sich die Hasselner schon wieder feiernd in den Armen, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits.

Der Anschluss hielt dann aber nur noch zehn Minuten, ehe die Herberner nach einer Ecke nicht entscheidend klären konnten und Ali Serhan zur Stelle war (75.). Zwar sorgte Dennis Närdemann mit einem Pfund aus 35 Metern knapp neben das Tor nochmal für Beifall, doch Hassel vollendete durch Ridvan Güleryüz einen Konter mit dem Schlusspfiff zum 4:1-Endstand.

SVH: Freitag – Sabe, Venneker, Christ, Hölscher, Runde, Bröer (70. Trapp), Dubicki, Richter (59. Kaminski), Schütte (79. Krüger), Närdemann

Tore: 0:1 (10.) Viran, 0:2 (28.) Mutluer, 1:2 (64.) Närdemann, 1:3 (75.) Serhan, 1:4 (90.) Güleryüz

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