SVH vor den „Wochen der Wahrheit“

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Dennis Hölscher (r.) in Aktion.

HERBERN -  Die Grundlage ist gelegt: Durch den 2:1-Heimerfolg gegen die Hammer SpVg II hat der SV Herbern im Kampf um den zweiten Platz mit dem BSV Roxel, SF Stuckenbusch und dem TuS Sinsen nun alle Karten selbst in der Hand.

Die Wochen der Wahrheit mit dem Duell gegen Stuckenbusch am kommenden Wochenende können also beginnen.

Bei diesen Wochen der Wahrheit geht es für Trainer Christian Bentrup aber nicht mehr um das Saisonziel. „Das haben wir schon in der vergangenen Woche erreicht“, stellt er klar, dass die 40-Punkte-Marke das eigentliche Ziel seiner Mannschaft war. Jetzt gehe es „nur noch“ um einen möglichen Aufstieg.

Die Chancen dafür sind gestiegen. Denn aktuell sieht es durch die möglichen Absteiger in der Regionalliga West so aus, dass alle vier Zweitplatzierten der Landesliga-Staffeln direkt aufsteigen. Würden es nur drei direkte Aufsteiger neben den Meistern sein, dann müsste zwischen den vier Zweitplatzierten eine Relegation gespielt werden. Wie die genau aussieht, ist noch unklar.

So oder so setzt Bentrup seine Mannschaft aber nicht unter Druck. „Wir haben nichts zu verlieren, alles was jetzt noch kommt ist Zubrot. Es hätte vor der Saison ja eh niemand erwarten können, dass diese junge Truppe schon um den Aufstieg mitspielt.“

Stuckenbusch hat aktuell die Nase vorn im Rennen um Platz zwei mit 45 Punkten, doch dahinter folgen ganz dicht Roxel (43), Herbern (43) und Sinsen (43). Den Lüner SV auf Rang sechs sollte mit 39 Punkten auch niemand unterschätzen.

Schlechte Nachricht von den A-Junioren

Hiobsbotschaften gab es für Bentrup aus personeller Sicht am Sonntag nicht vom eigenen Spiel. Bei der A-Jugend musste Lars Bußkamp, ein Altjahrgang mit Perspektive für den Landesliga-Kader in der kommenden Saison, mit Verdacht auf Kreuzbandriss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die ersten Röntgenaufnahmen ergaben keine genauen Ergebnisse. Das Ergebnis des MRT stand noch aus.

Zumindest bei seinem aktuellen Kader kamen alle verletzungsfrei durch die Partie. Auf der Bank machte es sich nach dem Bänderriss von Keeper Leo Fenker ein altbekanntes Gesicht bequem. Henning Schubert stand für den Notfall bereit, falls Sven Freitag sich verletzten sollte.

„Das wird auch unsere Lösung für die kommenden Spiele sein, aber Henning kann sich auch nicht jeden Sonntag auf die Bank setzen“, sagte der SVH-Trainer mit Skepsis. „Sollte Sven sich verletzen, dann haben wir ein ernsthaftes Problem“, sagte Bentrup, der Freitag dennoch gegen Hamm eine starke Partie bescheinigte. - lel

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