SV Herbern gewinnt knapp gegen Viktoria Resse

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Jubel beim SV Herbern nach dem 1:0 durch Eric Sabe.

Herbern - Mit dem knappen 1:0 (1:0)-Sieg gegen Viktoria Resse kann Landesligist SV Herbern entspannt in die kleine Osterpause gehen. Auf schwerem Untergrund blieb die Elf von Trainer Christian Bentrup zum vierten Mal ungeschlagen und hat nun sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

„Heute ging es um die drei Punkte, über das wie kann man dann irgendwann reden“, sagte Bentrup und pustete einmal kräftig durch. Denn seine Mannschaft hatte ihn in der Schlussviertelstunde nochein mal mächtig auf die Folter gespannt, ehe die drei Punkte sicher waren.

Beide Mannschaften taten sich zunächst auf dem doch sehr holprigen Rasen an der Werner Straße schwer, ein vernünftiges Spiel aufzubauen. Viele Fehlpässe resultierten aus versprungenen Bällen, so dass die Angriffe häufig im Keim erstickt wurden.

Die Gastgeber versuchten es trotzdem spielerisch zu lösen und hatten durch Richter (6.), Ploczicki (13./22.) und den aufgerückten Innenverteidiger Venneker (20.) erste Chancen, die aber alle in den Armen von Gästekeeper Michael Gurzan landeten.

Auf der anderen Seite zeigte Herberns Schlussmann Sven Freitag eine Glanzparade gegen Dominik Hanemann (12.). Und gerade als Freitag auch einen Kopfball von Stefan Colmsee zur Seite weggefaustet hatte, schlug Eric Sabe auf der Gegenseite zu. Der Rechtsverteidiger war mit aufgerückt und fasste sich halbrechts im Strafraum einfach mal ein Herz – das 1:0.

In der zweiten Halbzeit drückten beide Mannschaften nach kurzem Abtasten aufs Gaspedal. Zunächst legte Bröer auf links eine Station weiter auf Närdemann, doch mit einem starken Reflex bekam Gurzan noch die Finger an den Ball (60.). Im Gegenzug setzte der agile Resser Stürmer Niklas Mählmann seinen Abschluss von halblinks über das Tor.

Sofort ging es wieder in die andere Richtung, diesmal schickte Dubicki Lünemann lang über die rechte Seite. Seine Flanke verlängerte Krüger knapp über das Tor. Auf der anderen Seite vergab dann Resse die nächste Chance. Peter Kaminski traf aus zentraler Position den Ball nicht richtig, fabrizierte dadurch aber eine Vorlage für Hanemann, der aber erneut an Freitag scheiterte. Auch Mählmann setzte einen Heber über den zu früh heraus geeilten Freitag knapp rechts neben das Tor.

Den Herbernern hätte das 2:0 gut getan, mit fortschreitender Spieldauer wurden sie immer weiter hinten reingedrängt und befreiten sich nur gelegentlich. Doch den Gästen fehlte das Glück im Abschluss, so dass die Herberner im Kampf um den Klassenerhalt erstmal tief durchpusten können.

SVH: Freitag – E. Sabe, Dubicki, Venneker, Hölscher, Richter, Ploczicki (46. Krüger), Bröer, Närdemann, Lünemann (88. Brillowski), Hölscher, Trapp (68. Kaminski)

Tor: 1:0 (35.) E. Sabe

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