SVH-Trainer Bentrup mit der Ausbeute zufrieden

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Robin Ploczicki (links) und der SV Herbern haben Platz zwei im Blick.

HERBERN - Vier Punkte aus den ersten beiden Heimspielen im neuen Jahr hat der Landesligist SV Herbern geholt. Dem 0:0 gegen dem SV Mesum folgte am Sonntag ein klares 4:1 gegen Schlusslicht SV Gescher. „Es waren zwar sechs möglich, aber wir sind damit zufriedem“, sagt SVH-Trainer Christian Bentrup.

Und nun stehen für den Tabellenvierten von der Papierform her zwei weitere machbare Aufgaben an. Am Sonntag tritt die beste Auswärtsmannschaft der Liga (19 Punkte) beim abstiegsbedrohten Drittletzten SpVg Beckum an, der zudem in der Heimtabelle Platz 15 mit erst einem Sieg belegt. Danach stellt sich an der Werner Straße am Ostermontag (5. April) der SV Burgsteinfurt vor.

Und in der Zwischenzeit an Gründonnerstag (2. April) tritt der SV Herbern noch im Halbfinale des Kreispokals beim Kreisligisten Union Lüdinghausen an und will natürlich erneut ins Finale dieses Wettbewerbes einziehen.

Fünf Punkte beträgt weiterhin der Rückstand auf Platz zwei, den die Sportfreunde Stuckenbusch auf den SV Herbern inne haben. „Wir sind gut im Geschäft und haben letztlich noch das große Ziel, Zweiter zu werden“, sagt Bentrup mit dem Blick auf eine Aufstiegsrunde zur Westfalenliga.

Aber er schränkt auch ein: „Stuckenbusch ist sehr stabil.“ Das hat auch der deutlich 5:1-Auswärtserfolg beim bisherigen Dritten TuS Sinsen bestätigt. Deswegen gilt: „Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel und wollen weiter punkten. Es ist alles so eng beieinander. Wir können noch Zweiter werden, aber auch auf Platz sieben oder acht abrutschen“, fasst der Herberner Coach die Tabellensituation zusammen.

Am Sonntag trat er mit der identischen Startelf wie in der Vorwoche an. Und die legte furios los und führte nach 19 Minuten mit 3:0. Als Spielmacher Dennis Närdemann nach 48 Minuten sein zweites Tor und zehntes in der Saison nachlegte, schien sich für die Gäste ein Debakel bei der offensivstärksten Mannschaft der Liga anzubahnen.

Blau-Gelbe stellen offensivstärkstes Team

„Da hätten wir das ausbauen können. Chancen genug waren ja vorhanden“, sah Bentrup. Aber selbst ein Strafstoß – verschossen von Närdemann – wollte den Weg nicht mehr ins Tor finden.

Denn in der zweiten Hälfte ließen die Blau-Gelben deutlich nach und produzierten plötzlich Fehlpässe am Fließband. Begeistert war Bentrup davon zwar nicht, aber er sagte auch: „Das ist nur ein Nebenaspekt. Wichtig ist, dass wir die Spiele gewinnen.“ Damit das große Ziel weiter in Sichtweite bleibt. - fraz

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