Tabellenführung für den SV Herbern nach Kantersieg

Robin Ploczicki (Mitte) erzielte das 2:0 für den SVH. Foto: Zöllner

HERBERN -   „Das ist ein Traumstart für uns. Mit drei Siegen haben wir bereits einen Riesenabstand nach unten“, freute sich SVH-Trainer Christian Bentrup nach dem Kantersieg. Er hat trotz der Tabellenführung zunächst einmal den Klassenerhalt fest ins Visier genommen.

Landesliga 4: SV Gescher – SV Herbern 0:5 (0:3). Gegen den Tabellenletzten gab der SV Herbern vom Start weg den Ton an. „Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, war Bentrup mit der Umsetzung seiner Vorgaben zufrieden. Geschers Kapitän Matthias Efsing wurde frühzeitig angelaufen und der Spielaufbau der Gastgeber so empfindlich gestört.

Durch Herberns Pressing geriet Gescher früh unter Druck. Bereits in der vierten Minute netzte Dennis Närdemann zur Führung ein. Nach drei erfolglosen Herberner Einschussversuchen schloss der Angreifer die Szene schließlich zielsicher von der Strafraumgrenze ab. Nur drei Minuten später legte der SVH nach. Bei einem Einwurf des Gegners eroberten sich die Blau-Gelben den Ball. Mondrian Runde lief allen davon. Seinen Querpass verwertete Robin Ploczicki zum 2:0. „Danach waren wir etwas zu weit vom Gegner weg“, bemängelte Bentrup. Gescher hätte daraus beinahe Kapital geschlagen, doch Markowiak scheiterte an SVH-Keeper Sven Freitag und am Pfosten (11.). Herbern erlangte rasch die Kontrolle zurück. Nach einem Freistoß von Närdemann traf Steven Farchmin per Kopf zum 0:3-Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel hatte Herbern weiterhin alles im Griff, spielte aber nicht mehr ganz so konsequent wie im ersten Durchgang. „Das ist bei 3:0 aber auch normal“ war Bentrup nachsichtig. In der 59. Minute legte Herbern nach. Nach einem Diagonalpass aus der eigenen Hälfte von Venneker, erlief sich Lünemann den Ball und schob in locker zum 0:4 ins Tor. Der Schlusspunkt war wieder Dennis Närdemann vorbehalten. „Das schönste Tor des Tages“, wie Christian Bentrup befand. Schett legte den Ball von außen zurück auf Närdemann. Der traf aus 23 Meter links oben in den Torwinkel.

SVH: Freitag – Venneker, Christ, Sabe, Runde, Kaminski (62. Bruland), Farchmin (59. Schett), Närdemann, Bröer, Lünemann, Ploczicki (69. Richter)

Tore: 0:1 (4.) Närdemann, , 0:2 (7.) Ploczicki, 0:3 (22.) Farchmin, 0:4 (59.) Lünemann, 0:5 (83.) Närdemann - tm

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