Beim SVH: Schütte und Runde droht das Saisonende – Test am Samstag ausgefallen

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Die verletzten Sebastian Schütte (links) und Dennis Närdemann werden wohl in der Rückrunde nicht mehr gemeinsam für den SVH jubeln.

Herbern -  In der zweiten Saisonhälfte wollte der abstiegsbedrohte Landesligist SV Herbern frühzeitig die Weichen auf Klassenerhalt stellen – und das mit dem gleichen Spielern, die seit Saisonbeginn zum Kader gehören.

Doch es scheint, so als ob das Verletzungspech dem Team von Trainer Christian Bentrup erneut treu bleibt – es trifft in geballter Form die Offensiv-Abteilung der Blau-Gelben. „Wie haben nach wie vor die Seuche“, meint deshalb Coach Bentrup.

Nun wurde bei Sebastian Schütte ein Patellasehnen-Anriss festgestellt – es droht das Saisonende für den mit sechs Saisontoren besten Torschützen des Tabellen-13. der Landesliga 4.

Und auch bei Mondrian Runde hat eine weitere MRT-Untersuchung ergeben, dass er vermutlich am Knöchel operiert werden muss – auch er würde damit für den Rest der Rückrunde ausfallen.

Zudem ist Regisseur Dennis Närdemann auf Grund von muskulären Problemen noch nicht wieder im Mannschaftstraining. „Da müssen wir zudem abwarten, wann er seinen Trainingsrückstand aufgeholt hat“, sagt Christian Bentrup. Zudem fällt aktuell auch noch der offensive Außenbahnspieler Tim Bröer nach seinem doppelten Zehenbruch aus, ist aber immerhin schon wieder im Lauftraining.

Der 22-jährigen Sebastian Schütte, der sich in der Hinrunde zu einem Leistungsträger im offensiven Mittelfeld entwickelt hat, kam zwar am Dienstag beim internen Test gegen die eigene U19 zum Einsatz. Doch wegen seiner anhaltenden Knie-Beschwerden hatte Schütte einen Arzt aufgesucht, und der teilte ihm die niederschmetternde Diagnose seiner ersten schweren Verletzung mit. Denn das Knie muss nun erst einmal ruhiggestellt werden.

Und auch Runde, so befürchtet Bentrup, wird im schlimmsten Fall kein Saisonspiel mehr absolvieren. Dabei fiel der kreative und flinke Flügelspieler schon über weite Strecken der Hinrunde aus und kam nur auf sieben Partien, gleiches galt für Närdemann zum Ende der Hinrunde (neun Einsätze).

Gerade unter diesen Voraussetzungen sind nun die Testspiele wie das für Samstag geplante gegen den Hammer Bezirksligisten TuS Lohauserholz eigentlich wichtig, um in 14 Tagen am 21. Februar zum ersten Meisterschaftsspiel nach der Winterpause gegen den SV Burgsteinfurt eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu bekommen. Doch der jüngste Test fiel aus, nachdem die Hammer kurzfristig am Samstag abgesagt haben.

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