Keeper Freitag rettet SVH den Punkt im Kellerduell

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Dominik Lünemann (links) und der SV Herbern blieben glücklos gegen Coesfeld.

Herbern -  Immer, wenn die beiden Offensivreihen ohne Tore bleiben, können sich besonders die Torhüter auszeichnen. So auch beim Landesliga-Kellerduell zwischen dem SV Herbern und DJK Coesfeld. SVH-Keeper Sven Freitag wurde auf Herberner Seite zum Mann des Spiels.

Landesliga 4: SV Herbern – DJK Eintracht Coesfeld 0:0. Besonders in der 69. Minute klatschten die frierenden Zuschauer nur allzu gerne Beifall, als Freitag mit einem Wahnsinns-Reflex einen strammen Schuss von Coesfelds Christian Drees von der zentralen Strafraumkante noch über die Latte lenkte.

Es war ein seltener Höhepunkt in zwei doch recht ereignisarmen Halbzeiten, zumal der äußere Rahmen bei Wind und Dauerregen die Aktionen erschwerte. „Die Bedingungen waren schwierig für beide Teams“, sagte auch Trainer Christian Bentrup. Spielerisch war es magere Kost für die Beobachter, häufig änderte der Ball in der Luft die Richtung und war wieder futsch.

Dennoch machte Herbern zu Beginn viel Druck, der Ball landete sogar im Netz, doch der Schiedsrichter entschied nach dem Schuss von Marcel Brillowski auf Abseits (8.). Auf der anderen Seite folgte ein Aufregung vor dem Herberner Tor, als Freitag auf der Linie rettete (13.). Doch danach nutzten sich beide Teams vorwiegend im Mittelfeld ab, Höhepunkte waren Mangelware. Als es auf die Halbzeit zuging, kam nochmal Spannung auf. Zunächst setzte sich Dominick Lünemann auf links durch, doch seine Rückgabe fand keinen Abnehmer (38.). Dann glänzte Sven Freitag auf der Gegenseite, als er im direkten Duell mit dem plötzlich frei vor ihm auftauchenden Alexander Voss die Oberhand behielt (41.). Nur eine Minute später klärte er einen Abschluss von Kai Hemsing im letzten Moment (42.). Herbern bekam aber auch nochmal seine Chance. Tim Bröer flankte von der Außenlinie und der Ball überraschte durch den Wind Coesfelds Torhüter Julian Medding, der den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle bekam (44.).

Die zweite Halbzeit plätscherte auch lange Zeit nur vor sich hin, klare Torchancen blieben aus. Bis zu der Szene in der 69. Minute, in der Freitag sein Team spektakulär im Spiel hält. Kurz darauf bot sich Eric Sabe die Chance zum Abschluss, doch sein Schuss landet in den Armen des Coesfelder Keepers. Die Schlussphase brachte beiden Seiten nichts ein.

Trainer Christian Bentrup war mit dem Remis insgesamt zufrieden. „Wir haben mal wieder zu Null gespielt, das ist wichtig für uns. Und wenn wir schon nicht gewinnen, müssen wir zumindest das Unentschieden retten.“

SVH: Freitag – Dubicki, Venneker, Christ, Sabe, Brillowski (68. Krüger), Bröer, Lünemann, Ploczicki (90. Trapp), Richter, Hölscher (78. Bentrup)

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