SV Herbern aus dem Rennen um die Westfalenliga

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Enntäuscht: Herberns Trainergespann Ludger Staar (l.) und Christian Bentrup.

Herbern - Aus der Traum von dem Sprung in die Westfalenliga. Durch die Niederlage bei Kellerkind Dorsten-Hardt haben sich Herberner mit nun sechs Punkten Rückstand bei noch drei ausstehenden Spielen auf den Tabellenzweiten TuS Sinsen aus dem Rennen um den zweiten Aufstiegplatz verabschiedet.

Landesliga (4): SV Dorsten-Hardt – SV Herbern 0:1 (0:1). „Die Enttäuschung ist natürlich groß, aber besonders aufgrund der gezeigten Leistung heute. Das war zu wenig“, stellte ein sichtlich enttäuschter Christian Bentrup fest.

Auch wenn von vornherein klar war, dass es gegen eine Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt, kein Zuckerschlecken werden würde, investierten die Herberner zu wenig, um etwas Zählbares mitzunehmen. Dorsten-Hardt präsentierte sich als mutiger Abstiegskandidat. Sie kämpften und rackerten, um möglichst die drei Punkte zu behalten.

So waren die Chancen auf Herberner Seite rar gesät. Die erste Möglichkeit zur Führung gab es nach einer halben Stunde. Eine Herberner Ecke wurde zu kurz abgewehrt und Dennis Hölscher hielt aus halbechter Position drauf. Dorstens Keeper Stefan Schröder, der insgesamt einen guten Tag erwischte, drehte den Ball noch um den Pfosten. Direkt im Anschluss kam der Angriff über links, doch Hölschers Schuss aus 25 Metern tickte auf die Latte.

Vor der Halbzeit sorgte dann aber noch ein individueller Fehler für die Führung der Gastgeber. Nils Venneker ließ sich auf ein Dribbling mit einem Dorstener Angreifer ein, der an ihm vorbeizog und Torschütze Kauschat bediente – das 0:1 aus Herberner Sicht.

In der zweiten Hälfte bauten die Herberner ab der 60. Minute nochmal Druck auf, doch sowohl Runde, als auch Närdemann und Trapp scheiterten an Schröder.

SVH: Freitag – Dubicki, Venneker (83. Trapp), Christ, Sabe (58. Runde), Bröer, Närdemann, Ploczicki, Kaminski (46. Krüger), Lünemann, Hölscher

Tore: 0:1 (43.) Kauschat - lel

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