Vorfreude auf den verspäteten Saisonstart beim SV Herbern

+
Leidenszeit beendet: Ahmed Schett (vorne. links) steht nach langer Verletzungszeit erstmals wieder im SVH-Aufgebot.

Herbern -  Eine Woche nach dem Rest der Liga (wobei allerdings zwei Spiele wegen Dauerregens ausgefallen sind) startet auch der SV Herbern in die neue Saison der Landesliga 4 mit 15 Teams.

Entsprechend ist die Vorfreude groß beim Vorjahres-Dritten SV Herbern vor dem Gastspiel beim SV Burgsteinfurt. Ausgeruht und voller Tatendrang sind dabei die Spieler von Trainer Christian Bentrup. „Nach sieben Wochen Vorbereitung kann es jetzt mal endlich losgehen. Wir haben unter der Woche gut trainiert und alle sind frisch“, sagt der 52-Jährige, der in seine sechste Saison als SVH-Trainer geht.

Mit dabei sind allerdings nicht alle, die er im Kader hat. Denn gleich sieben Akteure aus dem 23 Spieler umfassenden Aufgebot fallen aus. Das sind die Langzeitausfälle Lars Bußkamp und Johannes Richter sowie die aktuell verletzten Eric Sabe (Hand), Dominick Lünemann (Rippenbruch) und Mondrian Runde (Sprunggelenk). Zudem haben sich Dennis Kaminski und Dennis Hölscher in den Urlaub verabschiedet.

„Aber Lünemann, Runde und Richter werden nächste Woche wieder ins Lauftraining einsteigen“, sieht zumindest ein Teil der Ausfälle Licht am Ende des Tunnels.

Und mit dem lange verletzten Ahmed Schett und Markus Betke, der aus dem Urlaub zurück ist, stehen am Sontnag wieder zwei Spieler mehr zur Verfügung.

Bentrup war am Sonntag Augenzeuge vom glücklichen 2:1-Auftaktsieg des Auftaktgegnerss Burgsteinfurt bei Westfalia Gemen, der durch ein Tor in der Nachspielzeit perfekt gemacht wurde. „Es war ein typisches erstes Saisonspiel, sehr hektisch. Wenn wir unsere Leistung abrufen, haben wir gute Möglichkeiten. Wir wollen auf jeden Fall unser Spiel durchziehen“, gibt sich Bentrup selbstbewusst und unbeeindruckt.

Das System dafür steht mit einem 4:4:2 fest, das Personal allerdings noch nicht. So hat sich Bentrup zwar für einen Torhüter entschieden, will aber nicht verraten, ob Sven Freitag oder Neuzugang Robin Sonntag den Vorzug bekommt, bevor er mit den beiden darüber gesprochen hat. „Es ist eine enge Entscheidung. Und beide pushen sich beim Training“, freut sich der Trainer über den entbrannten Konkurrenzkampf.

In der Abwehr sind Nils Venneker und Kapitän Björn Christ innen gesetzt, auf der rechten Außenbahn spielt Philipp Dubicki. Die Doppelsechs bilden Robin Ploczicki und Dennis Närdemann. Spielen wird auch Sebastian Schütte auf jeden Fall, wobei sich Bentrup noch nicht sicher ist, ob in oder hinter den Spitzen. „Er war zuletzt sehr torgefährlich und hatte eine starke Vorbereitung“, sagt Bentrup. Vorne dürfte zudem Neuzugang Marcel Brillowski nach seinen guten Leistungen auflaufen. Und so wollen die Herberner an den 3:2-Auswärtssieg aus der Vorsaison in Burgsteinfurt anknüpfen.

Anstoß: VR-Bank-Stadion, Liedekerker Str. 67, Steinfurt

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare