SV Herbern: Letztes Mal Vollgas vor der Winterpause

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Auf dem Hosenboden würde der SV Herbern, hier Eric Sabe, zum Ende der Hinrunde nur ungern landen.

Herbern - Das letzte mal 90 Minuten alles geben und dann ab in die langersehnte Winterpause. Doch bevor die Spieler des SV Herbern die Füße hochlegen können, steht ihnen schon am Samstag beim Tabellendritten BSV Roxel eine hohe Hürde bevor. Aber auch wenn sie dort gewinnen – zur Winterpause könnte ein Abstiegsplatz drohen.

Der für sie spielfreie erste Spieltag der Rückrunde am nächsten Wochenende könnte den Blau-Gelben eine ganz bittere Wahrheit über eine Hinrunde in Stein meißeln, die sich so keiner vorgestellt hat. Punkten die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller an diesem und am nächsten Wochenende, dann könnten die Herberner zurückgereicht werden auf einen Abstiegsplatz.

„Das könnte passieren, aber das würde uns nicht umhauen“, stellt Trainer Christian Bentrup klar. „Wir wissen, dass wir dann noch vierzehn Spieltage in der Rückrunde hätten, davon noch acht zu Hause, in denen wir punkten können“, sagt er. Genügend Gelegenheiten wären da. Gleichzeitig stellt er aber auch klar: „Wir brauchen die Winterpause, wir haben einfach zu viele Ausfälle. Die Jungs brauchen die Zeit zum regenerieren und um den Kopf frei zu kriegen.“ Der Resetknopf nach der Winterpause wäre dringend nötig, um die bislang verkorkste Saison zu retten.

Doch der BSV Roxel ist bei Weitem kein leichter Gegner, um die Ausgangslage zu verbessern. Roxel, in der vergangenen Saison noch ein Mitkonkurrent um den Aufstieg in die Westfalenliga, hätte am vergangenen Wochenende den Sprung an die Tabellenspitze schaffen können, wenn sie nicht selbst 0:4 auf seifiger Asche in Gemen verloren hätten.

„Die bestätigen über weite Strecken, was sie letzte Saison gespielt haben“, weiß auch Bentrup. Gleichzeitig erinnert er sich aber auch gern an den eigenen 4:0-Sieg im Sommer in Roxel. „Deswegen werden wir erstmal positiv an die Sache herangehen“, betont er. „Jeder Punkt, den wir da holen, kann wichtig sein.“

Die personellen Voraussetzungen sind aber alles andere als rosig und unterstreichen die Notwendigkeit der Winterpause. Sebastian Schütte, Dennis Närdemann, Thomas Eroglu und Lars Bußkamp fehlen verletzt. Dazu ist Björn Christ im Urlaub und Marcel Brillowski privat verhindert. Ein Fragezeichen steht dazu noch hinter dem erkrankten Nils Venneker und Philipp Dubicki, der doch länger brauchte sich vom Coesfeld-Spiel zu erholen, als angenommen. Dafür kehren aber Dennis Kaminski und Mondrian Runde wieder zurück und sorgen für mehr Alternativen.

Anstoß: Samstag, 16 Uhr, Kunstrasen Roxel

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