SVH-Trainer Bentrup zeigt sich enttäuscht

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Christian Bentrup (Mitte).

Herbern - Dass im Sommer nach sechs Jahren die Ära Christian Bentrup beim SV Herbern auf Wunsch des Fußballvorstandes des SV Herbern endet, hat bei dem 53-jährigen Trainer doch für eine Enttäuschung gesorgt.

Das hat er im Interview verraten, dass WA-Mitarbeiterin Lenneke Lenfers-Lücker mit dem Übungsleiter geführt hat.

Kam die Entscheidung des Vorstandes überraschend?

Christian Bentrup: Jein. Natürlich haben wir seit sechs Jahren immer nur Jahr für Jahr geguckt. Die sportliche Lage ist aktuell natürlich auch nicht gerade prickelnd, da kann so etwas schon mal passieren. Ich denke, dass ich die Mannschaft in den letzten Jahren gut entwickelt habe und das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Das hätte ich schon gerne weitergeführt. Deswegen bin ich mit der Entscheidung nicht ganz glücklich.

Beeinflusst die Entscheidung die Arbeit im kommenden halben Jahr? Und wie hat die Mannschaft reagiert?

Bentrup: Ich hoffe nicht. Lutz (Co-Trainer Ludger Staar) und ich werden alles daran setzen, mit Erfolgen die Liga zu halten. Wenn der Verein sich darum Sorgen gemacht hätte, hätte er jetzt schon reagiert. Die Mannschaft war auch überrascht und ein wenig enttäuscht.

Auch wenn die Entscheidung noch frisch ist: Gibt es schon Überlegungen für die Zukunft?

Bentrup: Konkret nicht, das ist zu früh. Ich möchte schon gerne noch ein bisschen als Trainer oder sportlicher Leiter – das weiß ich noch nicht – weiterarbeiten. Wenn es ein reizvolles Angebot gibt, bin ich nicht abgeneigt, aber nicht auf Teufel komm ’raus. Ich muss dahinter stehen. Ansonsten pausiere ich erst einmal.

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