Die Halbzeitbilanz von SVH-Trainer Bentrup fällt positiv aus

Robin Ploczicki (M.) ist der Dreh- und Angelpunkt des SVH-Spiels.

HERBERN -   Als Tabellendritter hat der SV Herbern die Hinrunde der Saison 2014/15 in der Landesliga 4 beendet. Trainer Christian Bentrup zieht an dieser Stelle sein Fazit.

...über die Punkteausbeute:

Wir haben starke 27 Punkte. Unsere interne Vorgabe waren 40 Zähler und der Klassenerhalt. Darüber brauchen wir jetzt angesichts des Vorsprunges nicht mehr zu reden. Von daher können wir uns in der Rückrunde neue Ziele setzen und so viele Punkte sammeln wie möglich, damit wir den aktuellen Platz drei halten oder noch verbessern können.

...über die Stärke der Liga im Vergleich zum Vorjahr:

Die ist noch besser geworden, auch durch die Umgruppierung der beiden Lüner Vereine. Bis auf Gescher, die leistungsmäßig hinten dran stehen, geht es doch insgesamt sehr eng zu. Ich denke aber, dass wir uns im Vergleich zur Vorsaison verbessert haben. Mit allen fünf Neuzugängen hatten wir ein glückliches Händchen.

...über die Spieler, die am meisten überrascht haben:

Überrascht hat mich eigentlich niemand, weil ich schon eine gewisse Erwartungshatung hatte. Aber das Mondrian Runde nach seinem Jahr in der Kreisliga A diese Leistung so abruft, war nicht unbedingt abzusehen. Dennis Närdemann ist ein Torjäger, dass wussten wir. Wäre er in der gesamten Hinrunde fit gewesen, wäre noch mehr möglich gewesen. Und Björn Christ hatte den Auftrag, die junge Mannschaft zu führen und ihr Stabilität zu verleihen. Das hat er wunderbar gemacht. Und über Robin Ploczicki brauchen wir gar nicht zu reden. Er ist zum Dreh- und Angelpunkt unseres Spieles geworden. Ahmed Schett musste zuletzt mit einem Bänderriss pausieren. Er ist toll eingeschlagen und hat genau wie die Spieler, die aus unsere A-Jugend kamen, in der Rückrunde noch Entwicklungsmöglichkeiten.

...über die Auswärtsstärke:

Das ist etwas, dass mich besonders stolz macht. Von acht Auswärtsspielen sechs zu gewinnen, das ist überragend und zeugt von einer mentalen Stärke. Und die vermeintliche Heimschwäche ist nur eine Ergebnissschwäche. Bis auf das Spiel gegen Ahaus haben wir daheim gute Leistungen gezeigt, uns aber nicht belohnt wie gegen Haltern, Beckum und Roxel.

...über den torgefährlichsten Angriff der Liga mit 36 Treffern:

Obwohl wir mit Daniel von der Ley unseren Top-Torjäger verloren haben, der über 20 Tore gemacht hat, haben wir das hervorragend kompensiert. Wir sind weniger ausrechenbar geworden und variabler. Wir vergeben nicht mehr so viele Großchancen, obwohl das noch besser werden kann. Auch die Defensive ist etwas, wo wir uns noch verbessern können. - fraz

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