SVH freut sich über die neue defensive Stabilität

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Mit großem Einsatz – wie hier von Eric Sabe (Mitte) hielt Herbern mit Keeper Freitag den Kasten sauber.

Herbern - 13 Punkte nach 14 Spielen – so hatte sich das beim Landesligisten SV Herbern vor der Saison sicher keiner vorgestellt.

Die aktuelle Realität bot sich den Verantwortlichen und Zuschauern beim 0:0 gegen die DJK Eintracht Coesfeld – es fehlen vor allem die eigenen Tore um deutlich mehr zu punkten. Ein Lichtblick gab es aber doch: Eine neue defensive Stabilität.

„Es ist wichtig, dass wir wieder zu Null gespielt haben und gerade in der zweiten Halbzeit relativ wenig zugelassen haben“, sagte Kapitän Björn Christ. Und der 40-Jährige muss es wissen, ist er als Innenverteidiger doch ein wichtiger Teil der Defensivreihe. Gleichzeitig betonte er aber auch die wichtige Rolle von Keeper Sven Freitag, der die Mannschaft mit zahlreichen starken Paraden im Spiel hielt und der Defensive auch damit Stabilität verlieh. „Er hatte heute einen richtig guten Tag“, betonte sein Kapitän und zeigte auf, wie wichtig ein zuverlässiger Torhüter für seine Vorderleute ist.

Die defensive Sicherheit war auch das Positivste, was Trainer Christian Bentrup dem Unentschieden in diesem wichtigen Spiel abgewann. „Ich bin froh, dass wir zu Null gespielt haben und ohne gravierenden Abwehrfehler ausgekommen sind“, sagte der SVH-Trainer und spielte damit auf den wunden Punkt in den Herberner Auftritten der letzten Wochen an. 26 Gegentore kassierte die Bentrup-Elf bislang, dagegen stehen aber nur 19 eigene geschossene Tore. Eindeutig zu wenig, um weiter vorne dabei zu sein.

Sicherlich stehen auf der Verletztenliste der Herberner aktuell ausschließlich Offensivkräfte. Mit Sebastian Schütte auch noch der mit Abstand beste Torschütze mit seinen sechs Treffern. „Wir werden nach der Winterpause hoffentlich komplett in die Vorbereitung gehen können, um auch offensiv wieder mehr Möglichkeiten zu haben“, sagt Bentrup nicht ohne Grund.

Vor der Pause steht aber noch ein Spiel an. Bereits am Samstag geht es für den SVH zum BSV Roxel, der nach in der vergangenen Saison ebenfalls erst im Schlussspurt am Aufstieg in die Westfalenliga gescheitert war. Doch sie haben einen deutlich besseren Start in die Saison erwischt als die Blau-Gelben, rangieren derzeit auf Platz drei und spielen wieder oben mit. Für die nicht erfolgsverwöhnten Herberner natürlich eine hohe Hürde. „Wir werden aber wieder alles reinwerfen“, versichert Trainer Christian Bentrup. Letzte Saison habe man in der Rückrunde auch mit 4:0 gewonnen, die Vorzeichen waren aber sicher andere. Dennoch: Gezeigt, dass es geht, hat die Mannschaft. Ob es wieder geht, zeigt sich am Samstag.

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