In Hassel: Vorfreude auf das Spitzenspiel

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Halit Hoyladi.

HERBERN - Am Sonntag kommt es in der Fußball-Landesliga zur Begegnung zwischen dem ungeschlagenen Spitzenreiter YEG Hassel (30 Zähler) aus Gelsenkirchen und dem Dritten, SV Herbern (23).

Es ist auch das Duell der zweitbesten Heimelf (16 Punkte) gegen das beste Auswärtsteam (15). Vor dem Spiel im Stadion Am Lüttinghof sprach Frank Zöllner mit dem 36-jährigen YEG-Trainer Halit Hoyladi. Er coacht die Mannschaft gemeinsam mit dem 33-jährigen Oktay Ünlü.

Wo liegen die Stärken ihrer Mannschaft?

Halit Hoyladi: Es wissen alle Trainer in der Liga, das wir eine spielerisch und technisch starke Mannschaft haben. Was uns noch besser als in der Vorsaison macht, ist, dass wir stabiler und stärker in den Zweikämpfen geworden sind. Uns liegt, wenn der Gegner versucht, mitzuspielen. Hingegen tun wir uns schwer, wenn der Gegner nur hinten drin steht – so wie am Sonntag beim 0:0 gegen Mesum. Gegenüber der letzten Saison machen auch wir weniger individuelle Fehler und stehen kompakter.

Was erwarten Sie am Sonntag für das Spitzenspiel gegen Herbern?

Hoyladi: Ich freue mich darauf. Ich habe sie noch aus der Vorsaison in sehr guter Erinnerung. Sie waren spiel- und vor allem sehr laufstark. Ich erwarte auch viele Torchancen auf beiden Seiten. Herbern wird eine der wenigen Mannschaften sein, die versuchen mitzuspielen. Und die Konstellation ist ja so ähnlich wie vor einem Jahr. Da kam Herbern als Spitzenreiter zu uns.

Kommt es für Sie überraschend, dass ihr Team nach zwölf Spieltagen ungeschlagen die Tabelle anführt?

Hoyladi: Ja, ich selber habe nicht erwartet, dass wir so eine gute Serie spielen. Das ist aber nur eine schöne Momentaufnahme. Wir haben ja gerade erst zwölf Spieltage absolviert. Da kommen noch viele schwierige Spiele. Wir wollen bis zur Winterpause oben dran bleiben. Da warten noch einige Aufgaben wie eben Herbern, Beckum und Burgsteinfurt auf uns.

Ist der Aufstieg denn ein Thema? Und wer sind die größten Konkurrenten?

Hoyladi: Sportfreunde Stuckenbusch natürlich, die sind ja nur drei Punkte hinter uns. Und obwohl wir gegen Emsdetten klar gewonnen haben, schätze ich sie als robuste und spielstarke Mannschaft ein, genau wie Roxel. Wenn wir nach der Winterpause immer noch oben stehen, dann kann man sich seine Gedanken machen über einen Aufstieg. Natürlich wollen wir als Trainer immer das Optimum rausholen, so ehrgeizig sind wir schon. Bislang ist es uns gut gelungen, aus starken Einzelspielern eine Mannschaft zu formen.

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