Ploczickis Tor rettet SVH einen Punkt

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Robin Ploczicki traf zum Ausgleich für den SVH.

HERBERN - In der Fußball-Landesliga 4 holte der SV Herbern beim SV Eintracht Ahaus ein 1:1 (1:0). Trainer Christian Bentrup war damit nicht unzufrieden.

„Gegen die viertstärkste Heimmannschaft der Liga, kann man mit einem Unentschieden auch schon mal leben“, war Herberns Trainer Christian Bentrup mit dem einen Punkt zufrieden.

In der Tabelle änderte sich nach dem gestrigen Spieltag nicht viel. Herberns Hauptkonkurrenten um den zweiten Tabellenplatz schafften es nicht, sich abzusetzen. Roxel, Stuckenbusch und Sinsen spielten allesamt ebenfalls nur remis. Mit drei Punkten Rückstand bleibt der SVH in Schlagdistanz zum zweiten Platz, der die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde bedeuten würde. Christian Bentrups kurzer Kommentar zu den Punktverlusten der Mitbewerber: „Gott sei Dank.“

In Ahaus hatten die Blau-Gelben Schwierigkeiten, in die Partie zu kommen. „Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt. Aber trotz dem hätten wir in Führung gehen müssen“, erklärte Bentrup. Er spielte damit auf die 18. Minute an, als Robin Ploczicki frei vor Eintracht-Keeper Marc Lüdiger auftauchte, dieser aber mit einer Fußabwehr rettete.

Die Führung für die Gastgeber in der 25. Minute war überraschend, hatte Ahaus bis dahin nicht viel Offensivgeist gezeigt. Der SV Herbern gewährte dem Gegner vor dem Treffer zu viel Platz im Mittelfeld. Mit einem schnellen Pass war die Viererkette ausgespielt und Thorben Stratmann erzielte aus halblinker Position mit der Fußspitze das 1:0. „Das hat Ahaus in die Karten gespielt, danach haben sie das Spiel kontrolliert“, stellte Bentrup fest.

Für den zweiten Durchgang forderte der Trainer „mehr als eine Schippe draufzulegen“. Seine Mannschaft setzte dies um und bedrängte das gegnerische Tor mehr und mehr. In der 65. Minute spielte Bröer auf Ploczicki und der traf von halblinks zum Ausgleich. Danach war der SV Herbern dem Führungstreffer ganz nah. In der 80. Minute strich ein abgefälschter Schuss von Runde knapp am rechten Winkel vorbei. Sechs Minuten später legte Sabe uneigennützig quer auf Sebastian Schütte. Aber sein Abspiel war zu ungenau. Außerdem war er selbst wohl auch in der besseren Position gewesen. Herbern spielte weiter auf Sieg. Dies hätte sich in der 88. Minute beinahe gerächt, als ein Eintracht-Angreifer zunächst alleine auf Sven Freitag zulief, dann aber doch noch von Venneker gestoppt wurde.

SVH: Freitag – Dubicki, Venneker, Christ, Sabe, Runde, Kaminski, Närdemann (46. Lünemann), Bröer, Ploczicki, Hölscher (63. Schütte)

Tore: 1:0 (25.) Stratmann, 1:1 (65.) Plozicki - tm

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