Im heimischen Fußball stehen die letzten Entscheidungen an

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Kreismeister ist der SuS Olfen bereits geworden. Nun will das Team auch noch den Sprung in die Bezirksliga schaffen. Der Gegner dazu steht allerdings noch nicht fest.

Werne - Am Sonntag steht der letzte Spieltag der Saison 2014/15 in den heimischen Fußballligen an. Einige Entscheidungen sind bereits gefallen, einige stehen noch aus im Bezug auf Aufstieg und Abstieg. Hier gibt es eine Übersicht:

Landesliga 4: YEG Hassel steht in der Liga des SV Herbern als Meister fest, SpVg Beckum und SV Gescher als Absteiger. Platz zwei, der ebenfalls zum Aufstieg reicht, hat derzeit TuS 05 Sinsen inne (53). Aber auch die Sportfreunde Stuckenbusch dürfen sich noch Hoffnung machen (51). Den dritten Abstiegsplatz hat derzeit die Hammer SpVg II inne (26), aber auch der BV Brambauer-Lünen ist noch nicht gerettet (28), zumal das Team von Dirk Bördeling am letzten Spieltag gegen Sinsen spielen muss. Falls Hamm beim Schlusslicht Gescher gewinnt, reicht Brambauer noch nicht einmal ein Remis zum Klassenerhalt. Denn die HSV-Reserve hat das bessere Torverhältnis.

Besonderheit am Rande: Falls es den „kleinen BVB“ erwischt, wäre dies der zweite Abstieg in Folge für den ehemaligen Westfalenligisten – und beide wären in der Amtszeit des früheren WSC-Trainers Dirk Bördeling gefallen.

Bezirksliga 8: Der VfL Kemminghausen steht seit vergangenen Sonntag als Meister und Landesliga-Aufsteiger fest. SuS Oberaden, Alemannia Scharnhorst und TuS Eving-Lindenhorst sind seit mehreren Wochen als Absteiger bekannt. Spannend ist es noch im Kampf um Platz zwei, der zur Teilnahme an einer Aufstiegsrunde aller zwölf Vizemeister der Bezirksligen berechtigt.

Davon werden am Ende drei aufsteigen. In der Staffel 8 hat aktuell Westfalia Wethmar mit 65 Punkten die Nase vorne, knapp dahinter liegt der Werner SC (64). Der WSC spielt beim FC TuRa, Wethmar hat Kaiserau zu Gast.

Kreisliga A (LH): Der SuS Olfen steht seit langem als Kreismeister fest, der TuS Ascheberg II ist am vergangenen Wochenende abgestiegen – es gibt in diesem Jahr nur einen Absteiger. Olfen hat allerdings noch nicht den Aufstieg geschafft. Das Team von Trainer Norbert Sander spielt noch gegen den Verlierer der Partie zwischen den Meistern der Kreisligen A Coesfeld und Ahaus einen Bezirksliga-Aufsteiger aus.

Der wird am Donnerstag in der Partie SC Südlohn (als Ahaus-Meister) gegen die SG Coesfeld oder Westfalia Osterwick aus der Coesfeld-Liga ermittelt. Die SG hat drei Punkte Vorsprung auf Osterwick, trifft aber am Sonntag auf diesen Gegner. In der Vorsaison scheiterte der SuS Olfen noch im Aufstiegsspiel.

Kreisliga B (LH): Der Werner SC II steht als Aufsteiger in die Kreisliga A (MS) fest und ist letzter Meister der Unterhauses des Kreis Lüdinghausen. Falls der SuS Olfen in die Bezirksliga aufsteigt, würde auch noch der Zweitplatzierte aufsteigen. Den Platz hat aktuell die SG Selm II mit 66 Punkte inne. Ebenfalls noch Chancen haben der FC Nordkirchen II (65) und VfL Senden II (63). Als Absteiger in die Kreisliga C steht der SC Capelle III seit langem fest. Der zweite Absteiger wird noch zwischen vier Teams ermittelt: aktuell liegt SuS Olfen II auf diesen mit 25 Punkten.

Stark gefährdet ist Eintracht Werne II (26), GS Cappenberg II und der PSV Bork II (beide 28) müssen ebenfalls noch bangen. Olfen III trifft dabei im Derby auf WEstfalia Vinnum II als schlechteste Rückrundenmannschaft mit erst einem Sieg. Eintracht Werne II muss parallel dazu beim VfL Senden II antreten. Bork hat es mit Herbern III zu tun, Cappenberg mit Senden III.

Kreisliga C (LH): Hier stehen BW Alstedde III und der SV Stockum II schon lange als Aufsteiger fest. Am letzten Spieltag entscheidet sich lediglich, wer Meister wird. Alstedde, das gegen BW Ottmarsbocholt II, spielt, hat 55 Punkte und einen Zähler Vorsprung auf die Stockumer, die bei der SG Selm III antreten.

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