Union-Jungs entschuldigen sich beim SV Herbern

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Rauchschwaden beim Pokalfinale der B-Junioren.

HERBERN - Die Anhänger von Union Lüdinghausen, die am Rande des Kreispokal-Endspiels zwischen den B-Junioren des SV Herbern und Union vor zweieinhalb Wochen in Werne für Unmut gesorgt hatten, haben sich am Montagabend beim SVH in dessen Vereinsheim persönlich entschuldigt.

Während des Finaltages auf der Anlage des Werner SC im Lindert hatten die Lüdinghauser Fans, selbst A-Juniorenspieler bei der Union, ein Plakat mit der Aufschrift „Fuck SVH“ präsentiert und einzelne Spieler der Herberner B-Junioren mit Gesängen und Sprüchen beleidigt (WA berichtete).

In Begleitung von Jürgen Bornemann, Vorsitzender des Gesamtvereins Union Lüdinghausen, und ihres Trainers Daniel Schürmann, gleichzeitig sportlicher Leiter bei Union, waren nun rund ein Dutzend der Lüdinghauser A-Junioren in Herbern erschienen, um sich, nach vorheriger Absprache, mit den B-Junioren des SV Herbern zu treffen. Nach dem Training des Herberner Nachwuchses zogen sich Unionisten und die Herberner ins Vereinsheim zurück.

Dort entschuldigten sich Bornemann im Namen des Vereins und der Kapitän der Lüdinghauser A-Junioren im Namen der Mannschaft, aus dessen Reihen sich die Anhänger beim Pokalfinale rekrutiert hatten. SVH-Trainer Matthias Struhkamp und Herberns Jugendvorstand Toni Brockmeier nahmen die Entschuldigung an.

„Das finde ich gut, wobei das auch selbstverständlich war“, kommentierte Matthias Struhkamp die Lüdinghauser Aktion und meinte zudem: „Wir sind nicht nachtragend, aber es wird eine Zeit dauern, bis darüber Gras gewachsen ist.“ - cb

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