6:1 in Rinkerode – SVH steht in der dritten Runde

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Dennis Kaminski (rechts) im Duell mit einem Rinkeroder.

Herbern - Fußball-Landesligist SV Herbern hat am Abend mit einem 6:1 (1:0) beim A-Ligisten SV Rinkerode verdient die dritte Kreispokalrunde erreicht, ist aber noch ein Stück weit auch von den eigenen Ansprüchen entfernt.

„Gegen unterklassige Mannschaften tun wir uns im Pokal aber immer schwer – selbst wenn wir in Topform sind“, meinte Christian Bentrup.

Der SVH-Trainer hatte wieder das richtige Händchen: Der Spieler des Abends war Sebastian Schütte, der – zum Seitenwechsel íns Spiel gekommen – mit drei Toren binnen 22 Minuten für das Weiterkommen sorgte. Schon im Erstrunden-Spiel in Sendenhorst hatte er als Joker mit zwei Treffern die Weichen auf Sieg gestellt.

Der favorisierte Landesligist hatte bereits vor der Pause ein klares Plus an Ballbesitz, brachte aber zunächst den letzten Pass nicht an den Mann. Schließlich gelang Dennis Närdemann in der 23. Minute das 0:1. Robin Ploczicki hatte den Ball mit dem Kopf in den Lauf des Torschützen verlängert.

Die Partie schien den erwarteten Verlauf zu nehmen, doch nach Vorarbeit von Bröer schoss Närdemann aus acht Metern völlig freistehend über das Tor, dann verpasste, wiederum nach Vorarbeit von Bröer, Marcel Brillowski den Ball einen halben Meter vor der Torlinie.

Nach dem Seitenwechsel kamen die gefährlichen Aktionen weiterhin über die linke Seite. Bröer flankte nach 55 Minuten flach in die Mitte, Schütte hielt am ersten Pfosten die Fußspitze in die Flugbahn des Balles. Es stand 0:2.

Wie aus dem Nichts kassierte der SVH den Anschlusstreffer (58.). Dubicki verlor auf der rechten Abwehrseite ein Laufduell mit Ingo Röger, und von dessen Flachschuss ins lange Eck war Torhüter Sonntag wohl sehr überrascht.

Dann machte Sebastian Schütte alles klar. Zunächst köpfte er nach Carlo Bentrups Ecke von links am ersten Pfosten zum 3:1 ein, dann nutzte er einen Querpass von Daniel Krüger.

Der Außenseiter mit seinem Herberner Trainer Bernd Löcke ließ sich noch zweimal überraschen. Zunächst von einem Freistoß, den Dennis Hölscher aus dem rechten Halbfeld mit links und mit Wucht in den Strafraum schoss. Irgendwo war noch ein Bein im Weg, das die Kugel ins Netz abfälschte. Und als Rinkerode unnötig seine linke Abwehrseite öffnete, nutzte Nils Venneker den Raum und erzielte nach einem energischen Vorstoß das Tor zum Endstand.

SVH: Sonntag – Hölscher, Dubicki, Christ, Venneker – Bröer, Ploczicki (55. Trapp) Kaminski, Bentrup – Brillowski (46. Schütte), Närdemann (62. Krüger)

Tore: 0:1 (26.) Närdemann, 0:2 (55.) Schütte, 1:2 (58.) Röger, 1:3 (64.) Schütte, 1:4 (76.) Schütte, 1:5 (84.) Hölscher, 1:6 (87.) Venneker

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