SV Herbern bringt sich bei seinem Pokalerfolg selbst in Not

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Sebastian Schütte (links) – hier mit Dennis Närdemann – traf zweimal für den SV Herbern in Sendenhorst.

Sendenhorst - Der Landesligist SV Herbern hat sein erstes Pflichspiel im neuen Kreis Münster gewonnen.

Kreispokal (MS), 1. Runde: SG Sendenhorst – SV Herbern 3:4 (1:2). Beim A-Ligisten SG Sendenhorst siegte das Team von Trainer Christian Bentrup am Dienstagabend deutlicher, als es das Endergebnis aussagt. Zwei Tore erzielte dabei Sebastian Schütte.

Denn die Gastgeber verkürzten erst in der Schlussphase mit einem Doppelschlag auf 3:4. „Bis zur 80. Minute würde ich sagen: Super gemacht. Aber dann hat man uns doch die Belastung angemerkt. Die Jungs waren stehen k.o. Aber letztlich zählt nur, dass wir weiter gekommen sind“, sagte Bentrup.

Sein Team trifft nun in der 2. Kreipokalrunde auf den SV Rinkerode, der von dem in Herbern lebenden Ex-Spieler und -Trainer des SVH, Beppo Löcke, trainiert wird.

Lange Zeit hatte der zwei Klassen höher spielende Gast trotz der 120 Minuten aus dem Westfalenpokalspiel gegen Brackel am Sonntag alles im Griff – und ging früh in Führung. Nachdem Marcel Brillowski am SG-Keeper Lackmann aus kurzer Distanz scheiterte, drückte Daniel Krüger den Abpraller über die Linie zum 1:0 (7.). Beim 2:0 spielte Närdemann Robin Ploczicki frei, der einen Gegenspieler umkurvte und aus 16 Metern den Torwart überlupfte (28.). Mit der ersten Torchance verkürzte Sendenhorst zum 1:2-Pausenstand, als nach einer Balleroberung Nikita Bassauer freigespielt wurde und der traf.

Nach der Pause stellte der Gast früh die Zeichen auf Weiterkommen. Das 1:3 durch den eingewechselten Sebastian Schütte war der schönste Angriff des Spiels. Hölscher spielte Bröer frei, dessen Flanke Krüger per Kopf auf den Torschützen verlängerte (55.). Kurz darauf scheiterte Krüger (56.). Vor dem späteren 1:4 wurde Schütte durch Lackmann gefoult – es gab zwar kein Rot für den Schlussmann, aber Strafstoß, den der Gefoulte szum 1:4 verwandelte (60.).

Der Gast vergab weitere Konterchancen etwa durch Krüger (80.) und nach einem Torwartfehler von Sven Freitag, der Schulte den fallen gelassenen Ball servierte, stand es 2:4 (84.). Nur Sekunden später verlor Trapp vorne den Ball und Bassauer traf aus abseitsverdächtiger Position zum 3:4 (85.). Weitere Chancen gab es für die Gastgeber aber nicht mehr.

SVH: Freitag – Dubicki, Christ, Bröer, Hölscher, Ploczicki, Trapp, Eroglu (46. Schütte), Brillowski (69. Krieter), Krüger, Närdemann (46. Venneker)

Tore: 0:1 (7.) Krüger, 0:2 (28.) Ploczicki, 1:1 (33.) Bassauer, 1:3 (55.) Schütte, 1:4 (60.) Foulelfmeter Schütte, 2:4 (84.) Schulte, 3:4 (85.) Bassauer

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