SV Herbern siegt 3:0 im Kreispokalfinale bei Eintracht Werne

Der SV Herbern jubelte nach dem Pokalsieg gegen Eintracht Werne vor 300 Zuschauern.

WERNE -  Titelverteidiger SV Herbern hat in der 33. Auflage zum neunten Mal das Pokalendspiel des Kreises Lüdinghausen gewonnen. Beim A-Kreisligisten Eintracht Werne siegte das Landesliga-Team von Christian Bentrup am Abend vor 300 Zuschauern mit 3:0 (1:0) nach Toren von Daniel von der Ley (43.), Steven Farchmin (57.) und Eric Sabe (90.).

Bei den Gastgebern sah Monssor Monssor nach einer Tätllichkeit Rot (80.).

Alleiniger Rekordhalter ist weiter der langjährige Verbandsligist Davaria Davensberg mit zehn Siegen. Der Herberner Erfolg war am Ende bei der Endspiel-Premiere der Eintracht in diesem Wettbewerb verdient. Allerdings taten sich die zwei Klassen höher spielenden Gäste in der ersten Halbzeit schwer. Nach gutem Beginn löste sich der Tabellenzweite der Kreisliga A (LH) etwas aus der Anfangsumklammerung.

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Pokalfinale Eintracht Werne - SV Herbern

Für die Hausherren versuchten es Jussef Saado und Monssor Monssor, wobei Sebastian Adamek kaum Probleme hatte (23., 25.). Es waren die einzigen Szenen, in denen der Stammkeeper der Reserve (er vertrat Sven Freitag) eingreifen musste.

Stark parierte Eintrachts Keeper Manuel Linke einen 22-Meter-Freistoß von David Brockmeier über die Mauer hinweg, bei dem er den Ball aus dem Winkel fischte (33.). Kurz vor der Pause gingen die Blau-Gelben doch in Führung: Nach einer abgewehrten Ecke hielt Eric Sabe von der Strafraumgrenze einfach drauf, im Fünfmeter-Raum verpassten erst Venneker und Farchmin. Als Linke versuchte den Ball zu erwischen, holte er Farchmin von den Beinen (43.). Den anschließenden Elfmeter von Kapitän Daniel Brockmeier wehrte der Eintracht-Schlussmann zwar ab, beim Nachschuss des am schnellsten reagierenden Daniel von der Ley war der Keeper aber machtlos.

Kurz nach der Pause hatte Tuncay Kaya aus spitzem Winkel die Chance zum Ausgleich, doch wurde der Ball zur Ecke abgefälscht (46.). Danach hatte der SVH eigentlich alles im Griff und die besseren Chancen. So lupfte Verteidiger Nils Venneker nach Doppelpass mit von der Ley freistehend den Ball über das Tor (48.) und Brockmeiers 18-Meter-Schuss wehrte Linke gerade noch zur Ecke ab (50.).

Nachdem von der Ley nach einem Missverständnis zwischen Thurn und Linke den Pfosten traf (55.), war das 0:2 nach einem Konter längst keine Überraschung mehr. Von der Ley zog ab, den Abpraller verwertete im Nachsetzen Steven Farchmin (57.).

Die Eintracht reagierte nun mit zunehmender Härte und Frust auf die sich anbahnende Finalniederlage – übrigens die erste Pflichtspielpleite seit mehr als einem Jahr. Nachdem Sabe knapp gescheitert war (78.), ließ sich Eintrachts Monssor Monssor zu einer Tätlichkeit gegen von der Ley hinreißen (80.).

In Überzahl setzte mit dem Abpfiff Eric Sabe nach Zuspiel von Sebastian Schütte den Schlusspunkt.

Eintracht Werne: Linke – Ünal, Do. Obrenovic, Thurn – Gorgon, Woitek (66. Zengin), Lupp (66. Da. Obrenovic) – Kaya (66. Pra), Monssor, Taymaz – Saado

SV Herbern: Adamek – Dubicki, Venneker, Bruland Hölscher – Kaminski (78. Roters), Bröer, Brockmeier – Sabe – von der Ley (81. Schütte), Farchmin (68. Uhlenbrock)

Schiedsrichter: Paul Fink Lüdinghausen

Tore: 0:1 (43.) von der Ley, 0:2 57.) Farchmin, 0:3 (80.) Sabe

Bes. Vork.: Brockmeier scheitert mit Foulelfmeter an Linke (SVH, 43.), Rote Karte für Monssor nach Tätlichkeit (Eintacht, 80.)

Zuschauer: 300

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