Spannende Duelle im Kreispokal Unna/Hamm

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Eintracht Werne und die SG Bockum-Hövel trafen bereits beim Herringen Turnier aufeinander.

Werne - Am Sonntag steht im Kreis Unna/Hamm die zweite Pokalrunde an – und dabei kommt es aus heimischer Sicht zu interessanten Paarungen. So treffen die neuen Liga-Rivalen SV Stockum und SuS Rünthe erneut aufeinander, Eintracht Werne freut sich auf den Vergleich mit dem Bezirksligisten SG Bockum-Hövel und der Bezirksligist FC TuRa Bergkamen freut sich auf den Vergleich mit dem Ligarivalen Westfalia Wethmar.

Kreispokal (UN/HAM), 2. Runde: SV Stockum – SuS Rünthe. Es ist gerade zwei Wochen her, da trafen die neuen Liga-Rivalen im Stockumer Turnier aufeinander. Da siegte der SVS deutlich mit 5:1. Nicht nur deswegen sagt Rünthes Trainer Andre Henning: „Sicherlich sind wir Außenseiter, auch weil ich Stockum als Meisterschaftsfavorit ansehe.“ Aber dennoch will er sich mit seinem Team nicht verstecken: „Nach den beiden jüngsten Siegen treten wir mit breiter Brust an. Wir sollen recht offensiv spielen.“ Zwar fallen Matthias Närdemann (hartnäckige Oberschenkel-Probleme) und Engin Abali (Zerrung in der Wade) aus, dafür kehren aber die Hasan-Brüder Abdul und Aziz sowi Kapitän Pälmke zurück. Auch der Trainer steht wieder im Aufgebot.

In der ersten Pokalrunde siegten die „Nullachter“ mit 4:2 beim B-Ligisten Hammer SC, der SV Stockum kam kampflos weiter.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Sportzentrum

Eintracht Werne – SG Bockum-Hövel. „Wir wollen unbedingt in die nächste Runde, denn da warten die HSV und Rhynern“, sagt Bockum-Hövels Trainer Küritz und lässt keinen Zweifel an der Favoritenrolle seines Teams aufkommen.

„Die haben uns in Herringen gesehen, deshalb werden die das Spiel sicherlich nicht blauäuig angehen“, sagt Eintracht-Trainer Jörg Fiebig. Dessen Team hatte eine „gemischte“ Elf des Bezirksligisten beim SVF-Turnier mit 5:0 bezwungen.

Fiebig hofft, dass sein Team möglichst lange mithält und dabei den einen oder anderen Konter setzt. „Warum soll am Ende nicht eine Überraschung stehen“, sagt er.

Jedoch werden mit Zengin, Melser (beide Urlaub), Mario Martinovic, Scharein (verletzt), Tidden (Hochzeit) und Matula (Arbeit) sechs Mann aus dem 17er-Kader fehlen.

AH-Spieler Marco Küster wird am Sonntag der zwölfte Mann sein, zwei weitere kommen aus der Reserve hoch. Den Gästen geht’s da ein wenig besser: Peper, Wohlrath und Menzel fehlen verletzt, Langenkämper ist noch im Urlaub.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, im Dahl

FC TuRa Bergkamen – Westfalia Wethmar. Im Duell der Bezirksliga-Rivalen sieht TuRa-Trainer Sascha Siegner seine Mannen als klare Außenseiter. Dafür gibt es zwei Gründe: „Wethmar ist für mich auch ein Meisterschaftsfavorit und mir fehlen acht wichtige Spieler wie etwa Mark Ellerkmann“, sagt Siegner. Er gibt deswegen auch folgende Taktik aus: „Wir versuchen, uns ein bisschen einzuigeln und wollen Nadelstiche setzen.“ Etwas macht ihm aber Hoffnung: „Auch wenn Wethmar der Favorit ist, haben sie genau so durchwachsene Testergebnisse wie wir hingelegt.“ An das Nordbergstadion haben die Grün-Weißen keine guten Erinnerungen. Anfang Juni verspielte der Club hier mit einem 1:2 in der Relegation gegen Westfalia Rhynern II den Aufstieg in die Landesliga. „Dieses Spiel ist aber längst abgehakt“, sagt Trainer Alex Lüggert.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Nordbergstadion

Arminia 07 Hamm – SuS Oberaden. „Wir wollen gerne in die nächste Runde. Denn da wartet mit dem Sieger der Partie TuRa gegen Wethmar ein attraktiver Gegner auf uns“, nennt Oberadens Trainer Michael Pannicke die Ausgangslage. Sein eigenes Team gewann in der ersten Runde 3:1 nach Verlängerung beim neuen Liga-Rivalen SuS Lünern, Arminia Hamm aus der Parallel-Staffel tat sich beim 5:4 gegen TIU Rünthe sehr schwer. „Ich kenne den Gegner nicht. Aber bei uns verdichtet sich so langsam die Erstformation“, sagt Pannicke.

Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, am Birkenfeld

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