Spitzenspiel für den Werner SC II in Albachten, Herbern II will den Tabellenführer bezwingen

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Zuletzt half etwa Julian Trapp (rechts) in der SVH-Reserve (hier gegen Selm) aus. Wer Samstag dazu kommt, ist noch offen.

Werne - Am 9. Spieltag in der Kreisliga A2 (Münster) steht für den Tabellendritten Werner SC am Sonntag das durchaus überraschende Spitzenspiel beim punktgleichen Tabellenzweiten in Albachten (beide 19 Punkte) an. Der SV Herbern II empfängt bereits am Samstag ab 16 Uhr den Spitzenreiter SC Nienberge (ebenfalls 19 Zähler).

Von Luca Wielge und Nick Paschedag

Kreisliga A2 (Münster)

Conc. Albachten – Werner SC II

Die Situation: Die WSC-Reserve ist als Aufsteiger für viele aktuell die Überraschungsmannschaft der Liga. Am Sonntag reisen die Blau-Roten als Tabellendritter zum punktgleichen Zweiten nach Albachten. WSC-Coach Kurt Gumprich sieht die Lage aber gelassen und hält weiter am Ziel Klassenerhalt fest. Dementsprechend schätzt er die Lage vor dem Spitzenspiel ein. „Ich sehe Albachten natürlich als Favorit, wir haben nichts zu verlieren und fahren dorthin um mindestens einen Punkt zu holen“, sagt Gumprich. Er schätzt die Situation aber auch realistisch ein. „Wir sind Aufsteiger und haben von Anfang an gesagt: Wenn der Gegner besser ist, akzeptieren wir auch Niederlagen“, so der WSC- Coach.

Personelle Lage: Dem Sport Club fehlen Henrik Telgmann (Urlaub), Marcel Eichhorst (gesperrt) und Leon Heese (gehört zum Kader der ‘Ersten’). Beim Gastgeber läuft der Drittliga-Rekordspieler Jens Truckenbrod (früher Preußen Münster) auf

Ergebnisse: Der WSC gewann zuletzt 3:1 gegen Davensberg. Die Concordia setzte sich mit 3:2 gegen Hiltrup II durch.

Anstoß: Sonntag 15 Uhr, Rasenplatz Hohe Geist 7, 48163 Münster

SV Herbern II – SC Nienberge

Die Situation: Timy Schütte geht die Aufgabe gegen den Tabellenführer optimistisch an. „Wir wollen an die gute Leistung von dem Aasee-Spiel anknüpfen, auch wenn es personell wieder eng ist“, sagt der Trainer.

Gegen Nienberge will der Gastgeber mitspielen. „Wir werden uns nicht verstecken. Abzuwarten ist ohnehin nicht unsere Stärke. Wir werden gut aufgestellt sein, um bestehen zu können. Wenn wir unsere Chancen nutzen, können wir auch einen Sieg einfahren“, gibt sich Schütte selbstbewusst. Besonders die Defensive der Herberner wird gefragt sein, denn Nienberge schoss mit 25 Toren bisher die meisten in der Liga.

Personelle Lage: Beim SVH fallen Christian Adamek, Danny Lübke und Nick Paschedag (alle verletzt) aus. Dazu kommt noch Domenic Krieter nach einem Arbeitsunfall. Zurück kehren Marcel Pottmeier und Daniel Heitmann.

Die Ergebnisse: Dem SVH gelang am Sonntag trotzt Personalnot ein 1:1 bei BW Aasee. Nienberge schlug den Tabellenletzten Südkirchen 6:0.

Anstoß: Samstag, 16 Uhr, Stadion Werner Straße

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