SVH II enttäuscht erneut, WSC II verliert weiter

+
WSC-Spieler Bozkurt (links) schirmt den BaII vor Rinkerodes Groß ab.

Herbern - Für die Landsliga-Reserve des SV Herbern gab es gegen Kellerkind Havixbeck erneut nur ein remis, der Werner SC II verlor zudem zum vierten Mal in Folge.

Kreisliga A2 (Münster): SV Herbern II – SW Havixbeck 2:2 (1:0). Für den SVH II lief es erneut nicht nach Plan. Sie brachte eine 2:1-Führung nicht über die Zeit. „Wir können und dürfen mit dieser Leistung nicht zufrieden sein, denn wir haben wieder Punkte gegen ein unter uns stehenden Gegner liegen lassen“, meinte Trainer Timy Schütte.

Dabei war der Start perfekt: Dennis Närdemann brachte die Hausherren in der 8. Minute in Führung. Aber das, was Schütte anschließend sah, gefiel ihm nicht, denn: „Wir sind zu wenig gelaufen, haben zu viele Fehlpässe gespielt und unsere langen Bälle sind meistens nicht angekommen.“ Auch in der zweiten Halbzeit legten die Blau-Gelben wieder einen Blitzstart hin. In der 48. Minute passt Julian Trapp auf Närdemann, der zum 2:0 nur noch einschieben muss. Die Havixbecker kamen aber schnell zum Anschlusstreffer durch Johannes Nienhaus nach einem Abwehrfehler (55.). „Das ist wieder so eine Situation gewesen, wo wir früher klären müssen“, bemängelt Schütte. Kurz vor Schluss bekassierte der SVH durch Johannes Franke noch den Ausgleich nach einer Ecke.

SVH II: S. Adamek – Havers, Krieter (75. Pottmeier), C. Adamek, Roters, Heitmann, Schett (70. Hüttermann), Kotendick, Närdemann, Trapp, Aschoff (63. Bußkamp).

Tore: 1:0 (8.), 2:0 (48.) beide Närdemann, 2:1 (55.) Nienhaus, 2:2 (89.) Franke

SV Rinkerode - Werner SC II 2:0 (1:0). Mit der vierten Niederlage in Folge fällt Aufsteiger WSC, der so fulminant gestartet war, in eine kleine Ergebniskrise. In der Tabelle bleibt das Team von Kurt Gumprich dennoch im gesicherten Mittelfeld.

In Rinkerode bestimmte der Sport Club die Anfangsphase. Gefährlich wurde es im Spiel nach vorne allerdings selten, denn Rinkerode verteidigte sehr diszipliniert. Die Hausherren hingegen wurden immer wieder mit langen Bällen in die Spitze gefährlich. Mitte der ersten Halbzeit wurde der Druck auf die Werner Hintermannschaft zu groß. Zunächst scheiterte Jan Hoenhorst an WSC-Keeper Wiegel (28.), dann traf Rinkerode die Latte (30.). Schließlich nutzte Hoenhorst einen Querpass zum 1:0 (34.).

Nach dem Seitenwechsel kamen der WSC mit Elan aus der Kabine, erspielte sich aber keine zwingenden Chancen. So legte erneut Hoenhorst das 2:0 nach (62.) – wie schon beim 1:0 nach einem Werner Ballverlust im Aufbauspiel. Kurt Gumprich: „Danach haben wir total den Faden verloren. In der ersten Hälfte war es ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende ist der Sieg für Rinkerode verdient.“

WSC II: Wiegel – Nowak, Eisenbach, Konieczny, Liesegang - Plümper (46. Bäumer), Egert, Wintjes, Bozkurt, Stöver (72. Mürmann), Telgmann (75. Klimecki), Eichhorst

Tore: 1:0 (34.) Hoenhorst, 2:0 (62.) Hoenhorst - Von Nick Paschedag und Luca Wiegel

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare