Eine historische Scheidung im Werner Fußball

+
Der Werner SC wird mit seiner Reserve in der kommenden Saison auch in der Kreisliga A2 (Münster/Warendorf) auch auf den SV Südkirchen als alten Bekannten aus dem Kreis Lüdinghausen treffen.

Werne -  Es ist ein historischer Schritt, der am Mittwochabend mit dem Staffeltag des Kreises Münster/Warendorf vollzogen wurde.

Denn seit dem 1. Juli gehen die Werner Fußballvereine – der Werner SC auf der einen und der SV Stockum und Eintracht auf der anderen Seite – getrennte Wege.

Während sich der Sport Club mit neun anderen Vereinen – darunter der SV Herbern, SV Südkirchen, SC Capelle, und TuS Ascheberg – aus dem ehemaligen Kreis Lüdinghausen in Richtung Münster/Warendorf orientierte, haben sich die Stockumer und Evenkämper dem Kreis Unna/Hamm angeschlossen. „Das hat es in der Geschichte des Werner Fußball noch nicht gegeben, dass wir keine Pflichtspiele mehr bei den Senioren und auch Junioren bestreiten“, sagte WSC-Fußballchef Thomas Overmann. „Wir spielen jetzt nur noch in Freundschaftsspielen und bei Turnieren gegeneinander.“

„Wir sind rundum zufrieden“

Bereut hat Overmann seine Entscheidung mit Blick auf den Verzicht von Derbys allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: „Wir sind rundum zufrieden und gut aufgenommen worden“, sagte Thomas Overmann. Der Wunsch, dass alle Verein aus dem bisherigen Kreis Lüdinghausen auch in Zukunft entsprechen ihrer Stärke in verschiedenen Ligen gegeneinander spielen, wurde erhört.

In der Saison 2015/16 gibt es wieder zwei Kreisliga A-Staffeln mit jeweils 16 Teams – und pro Staffel einen Aufsteiger. Die früheren LH-Vertreter Davaria Davensberg, Blau-Weiß Ottmarsbocholt und SV Herbern II treffen weiterhin auf die SG Selm, den SC Capelle, und den SV Südkirchen sowie auf B-Liga-Meister Werner SC II. Weitere Kontrahenten sind der SV Rinkerode, SW Havixbeck, GS Hohenholte und der SV Bösensell. Aus Münster gehören zu dieser Staffel der TuS Hiltrup II, der BSV Roxel II, BW Aasee, Concordia Albachten und der SC Nienberge.

„Es mögen vielleicht weitere Fahrten dazu kommen. Aber wir sind ja sofort auf der B54 oder auf der Autobahn Richtung Norden. Das geht doch ganz schnell. Und Rinkerode mit dem Herberner Beppo Löcke als Trainer ist ja auch nicht so weit weg“, sagt Overmann.

In der Kreisliga B3 wurde der SV Herbern III und die anderen B-Ligisten aus dem ehemaligen Kreis LH einsortiert.

In der Kreisliga C4 trifft die neu gegründete „Dritte“ des WSC auf Nachbarn wie Capelle, Ascheberg, Selm und Südkirchen, aber auch auf Espanol Hiltrup oder BW Aassee III.

Staffelleiter der Kreisligen A2 und B1 ist Helmut Thihatmar. In der Kreisliga B3 und in der Kreisliga C4 hat Norbert Krevert das Sagen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare