Eintracht verliert, Abbruch in Stockum

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Mario Martinovic und die Eintracht verloren in Uentrop.

Werne - Eintracht Werne muss sich nach der Niederlage im Topspiel in Uentrop voerst aus der Spitzengruppe verabschieden. Das Derby zwischen dem SV Stockum und dem SuS Rünthe musste abgebrochen werden.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): TuS Uentrop – Eintracht Werne 1:0 (1:0). Eintracht Werne hat die Möglichkeit verpasst, den Abstand zur Spitze zu verkürzen. Die Niederlage beim Spitzenreiter war am Ende knapp, aber verdient.

„Der Zug nach oben ist jetzt erstmal abgefahren“, sagte auch Eintracht-Trainer Jörg Fiebig. Der Rückstand zu Uentrop beträgt nunmehr neun Punkte. „Unser Saisonziel ist es, unter die ersten sechs zu kommen. Das bleibt auch so“, relativierte Fiebig den Rückstand.

Beim Gastspiel in Uentrop traten die Werner selbstbewusst auf. „Die ersten 20 Minuten haben mir gut gefallen“, war auch Fiebig zufrieden. Einzig den Zug zum Tor ließ die Eintracht in der Anfangsphase vermissen. Der Tabellenführer agierte aus einer defensiven Grundausrichtung und wartete auf die Fehler des Gegners. In der 24. Minute rentierte sich diese Strategie. Die Eintracht verlor in der Vorwärtsbewegung den Ball. Uentrop schaltete schnell um. Die Evenkämper bekamen keinen Zugriff mehr. Und ausgerechnet der ehemalige Eintracht-Stürmer Ercan Taymaz schloss den Angriff mit seinem bereits 26. Saisontor zum 1:0 nach 25 Minuten ab.

Das Gegentor war gleichbedeutend mit einem Bruch im Werner Spiel, auch wenn Bajric in der 35. Minute die bis dahin beste Gelegenheit vergab.

Auch nach dem Seitenwechsel agierte die Eintracht oft zu hektisch. Chancen erspielte sich die Fiebig-Elf zunächst gar nicht. Erst ab der 70. Minuten, nachdem die die Eintracht deutlich höheres Risiko ging, kamen Mario Martinovic (70.) und Selmin Bajric (80.) zu Möglichkeiten. Die besseren Chancen hatte der TuS Uentrop, der taktisch klug weiter auf Konter lauerte. Torwart Manuel Linke (75., 85.) und der Pfosten (82.) bewahrten die Eintracht vor einer höheren Niederlage.

Eintracht: Linke – Matula, Schynol, Obrenovic, Müller, Pawlik, Tole, Marko Martinovic (8. Bajric), Hessfeld, Pra, Mario Martinovic

Tor: 1:0 (25.) Taymaz

SV Stockum – SuS Rünthe: Abbr. Die Partie in der Fußball-Kreisliga A1 (Unna/Hamm) des SV Stockum gegen den SuS Rünthe fiel gestern dem Regen zum Opfer.

Da der Stockumer Aschenplatz von vornherein offensichtlich nicht bespielbar war, wurde die Partie zunächst auf dem Rasenplatz angepfiffen. Durch die starken Regenfälle und dem Spiel der zweiten Mannschaft zuvor war der Platz in einem sehr schlechten Zustand.

Nach etwa zehn Minuten entschied Schiedsrichter Dirk Glischinski dann, dass der Untergrund zu schlüpfrig sei. Er sah die Gesundheit der Spieler in Gefahr. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits zu einigen Ausrutschern der Spieler gekommen. Die beiden Trainer Ralf Gondolf und Andre Henning waren sich nachher einig, dass die Entscheidung des Unparteiischen durchaus nachvollziehbar gewesen sei. Beide hätten sich aber gewünscht, dass die Begegnung dann gar nicht erst angepfiffen worden wäre.

„Ein vernünftiges Spiel wäre wohl nicht möglich gewesen. Es hat aber auch schon schlechtere Plätze gegeben“, bewertete Gondolf die Situation. Gondolf bedauerte mit Hinblick auf den schlechten Zustand des Aschenplatzes die Situation in Stockum insgesamt. „In den nächsten Wochen wird das schwierig werden. Die Asche stand komplett unter Wasser. Über kurz oder lang muss man über einen Kunstrasenplatz nachdenken“, hofft Gondolf auf bessere Bedingungen.

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