Eintracht gewinnt wieder, Stockum holt einen Punkt

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Candy Opsölder und der SV Stockum holten einen Punkt.

Werne - In der Kreisliga A1 Unna/Hamm kam der SV Stockum nicht über ein Unentschieden gegen den BV Hamm hinaus. Die Eintracht hingegen entschied das Gastspiel in Herringen für sich. In der Kreisliga A2 Münster bleibt die WSC-Reserve weiter ungeschlagen.

Kreisliga A1 Unna-Hamm: SV Stockum – BV 09 Hamm 1:1 (0:1). Gegen die Gäste aus Hamm reichte es für den SV nicht für einen Sieg.

Die Hammer kamen gut ins Spiel – offensiv aber zu inkonsequent. Stockum hatte mit vielen leichten Ballverlusten zu kämpfen.

Nach 24 Minuten setzte sich dann Martin Slowik durch und erzielte freistehend aus 14 Metern die Hammer Führung. Kurz vor der Pause baute Patrick Schroth diese fast aus, als ihn ein Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte erreichte. Er brachte den Ball aus zehn Metern jedoch nicht im Tor unter.

Der SV startete erst in der zweiten Häfte richtig. Dominik Kozlik zog fünf Minuten nach Wiederbeginn aus 30 Metern ab. Der Hammer Torwart, Mischa Faesing, lenkte den Schuss im letzten Moment ins Toraus.

Kurz vor Schluss hatte Lars Zimmer einige gute Möglichkeiten zu einem Kopfballtor – er bekam jedoch nie genug Druck hinter den Ball.

Als Faesing diesen nach einem Schuss aus zweiter Reihe nicht festhielt, war es dann doch Zimmer, der zum Ausgleich einschob.

Kozlik musste in der 90. mit der zweiten gelben Karte wegen Beleidigung vom Platz. Dies war nicht mehr spielentscheidend. „Wir haben uns zurückgekämpft, die Chancen aber nicht genutzt“, sagte Trainer Ralf Gondolf. Das 1:1 gehe in Ordnung.

SVS: Packheiser (72. Karsch) – Barthel, T. Opsölder, Kozlik, Köhler, Karamann, Lupp, Eliyazici (61. C. Opsölder), Ünal, Zimmer, Isikli

Tore: 0:1 (22. Slowik), 1:1 (84. Zimmer)

Bes. Vork.: Gelb-Rot für Kozlik (90./SVS)

Kreisliga A1 Unna/Hamm: SVF Herringen – Eintracht Werne 1:2 (0:1). Die Eintracht gewinnt mit etwas Glück, aber nicht unverdient. Damit tauschen die beiden Mannschaften in der Tabelle die Plätze und die Eintracht setzt sich in der oberen Tabellenregion fest.

Die Evenkämper zeigten von Beginn an Kampf, Einsatz und Willen. „Genau das habe ich ja gefordert“, freute sich Eintracht-Trainer Jörg Fiebig. Ein Plus an Torchancen erspielten sich die Hausherren, aber ohne die ganz großen Möglichkeiten.

Mit dem ersten richtig guten Angriff der Eintracht fiel das 0:1. Serkan Baslarli behauptete ein Zuspiel in den Strafraum mit Geschick und hatte dann auch das Auge für die Mitspieler. Er legte den Ball auf Adis Hasanbegovic und der vollstreckte aus knapp 18 Metern ins linke Eck (40.).

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Diesmal belohnten sich die Hausherren. Nach einem Foul von Matula im Strafraum gab es Elfmeter für Herringen. Ismail Cördük glich aus (66.).

Danach machte der Gastgeber hinten etwas auf. „Sie wollten das Spiel unbedingt gewinnen und das konnten wir nutzen“, so Fiebig.

Knapp zehn Minuten vor Schluss konterte die Eintracht über Baslarli, Hasanbegovic und Marko Martinovic. Letzterer bediente Hessfeld, der zum entscheidenen 2:1 einnetzte. „Wir haben uns heute für unser Engagement belohnt. Die beiden Tore haben wir super rausgespielt“, sagte Eintrachts Trainer.

Eintracht: Linke – Matula, Zengin (78. Pawlik), Scharein, Müller, Bajric, Martinovic, Hessfeld, Hasanbegovic (89. Obrenovic), Baslarli, Pra

Tore: 0:1 (40.) Hasanbegovic, 1:1 (66.) Cördük, 1:2 (78.) Hessfeld

Fußball, Kreisliga A2 Münster: SC Capelle – Werner SC II 2:2 (0:2). Durch ein Eigentor verpasste die WSC-Reserve in den Schlussminuten den zweiten Rückrundensieg. In der Tabelle bleibt der Sportclub Siebter. Capelle hingegen springt auf Rang neun.

Die WSC-Reserve baute von Beginn an Druck auf. Doch die größte Chance hatte Capelle. Nach einem Foul von WSC-Verteidiger Philip Schulze-Twenhöven parierte Keeper Vorwick den fälligen Elfmeter (15.).

Doch die Gäste kamen besser ins Spiel und gingen nach einer Ecke von Kai Wintjes durch Hendrik Telgmann in Führung. Wenig später erhöhte der WSC. Marc Fuhrmann bugsierte den Ball aus knapp 25 Metern per Dropkick in die Maschen – ein sehenswerter Treffer (34.).

Nach dem Seitenwechsel verpasste Telgmann die Vorentscheidung. Das rächte sich, als Capelle eine leichte Unstimmigkeit in der Werner Hintermannschaft durch Sven Kroner nutzte. Kurz vor Schluss drückte Unglücksrabe Holger Liesegang-Plümper den Ball unglücklich über die Linie (84.) ins eigene Netz.

WSC II: Vorwick – Kerk, Schulze-Twenhöven, Mürmann (85. Kuhn), Liesegang-Plümper, Bichler, Egert, Wintjes, Eichhorst (86. Klimecki), Telgmann, Fuhrmann

Tore: 0:1 (29.) Telgmann, 0:2 (34.) Fuhrmann, 1:2 (66.) Kroner, 2:2 (84.) Eigentor Liesegang-Plümper

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