Lage vor dem Rünther Ortsteilderby so prekär wie nie

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Michael Wierling

RÜNTHE Am Sonntag steigt am Schacht III das Rünther Derby TIU gegen SuS 08. Und noch nie war die Tabellensituation in der Fußball-Kerisliga A1 (UN/HAM) für die Ortsrivalen so prekär wie diesmal.

Auf Rang 14 befindet sich der SuS Rünthe in akuter Abstiegsgefahr (15 Punkte), ein Punkt weniger hat die Türkisch Islamische Union als Tabellenvorletzte auf der Habenseite. Vor dem Derby sprach unsere Redaktion mit TIU-Spielertrainer Daniel Rafalski und SuS-Coach Michael Wierling.

Wie groß ist der Druck vor dem richtungsweisenden Duell?

Rafalski: Es ist zwar noch kein Endspiel, aber verlieren dürfen wir auf keinen Fall. Aber der Druck ist da, die Lage bei uns ist angespannt – besonders jetzt vor dem Derby mit dieser Tabellenkonstellation.

Wierling: Unser Ziel ist es natürlich, am Sonntag als Sieger vom Platz zu gehen. Da Gurbet Spor zuletzt gewonnen hat, müssen wir nun endlich auch wieder punkten.

Welche Erinnerungen haben Sie noch an das Hinspiel?

Wierling: Es war ein typisches Null-zu-Null-Spiel mit einem glücklichen 1:0 am Ende für uns. Das war mehr Krampf als Kampf, kein wirklich schönes Spiel.

Rafalski: Genauso habe ich es auch gesehen. Der Elfmeter, der zum SuS-Sieg geführt hat, war außerdem unberechtigt. Berauschend war es nicht.

Wie ist die personelle Lage vor dem Spiel?

Wierling: Die Ausfälle von Dubravko Drlja und André Henning tun uns weh. Wir müssen auf der Libero-Position erneut improvisieren. Thomas Best kann‘s spielen. Und zum Glück ist Mathias Närdemann wieder gesund. Mit Obertaxer und Padurek haben wir wieder mehr Alternativen.

Rafalski: Ferhat Aydin ist nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt. Der Einsatz von Sertac Cakici ist fraglich. Es wird eng, aber dennoch bieten wir 15 gute Spieler auf.

Was stimmt Sie optimistisch, den Abstieg zu verhindern?

Rafalski: Klar, im Moment liegen die Nerven ein bisschen blank. Aber die Jungs sind gewillt. Und wenn wir eine kleine Serie starten, dann kommen wir da unten auch wieder heraus.

Wierling: Wir haben uns in den ersten beiden Spielen nach der Pause trotz der Niederlagen gut verkauft. Ich bin mir sicher, dass der Knoten bald platzen wird. - awa

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