WSC II und Stockum bereits im Halbfinale – Südkirchen tritt nicht an

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Der überragende Henrik Telgmann wird in dieser Szene von den Rünther Abwerhrspielern Pascal Rupp (links) und Christian Pälmke gestellt, ist aber nicht vom Ball zu trennen.

Stockum -  Die Reserve des Werner SC ist am Dienstagabend nach einem verdienten 4:0-Sieg gegen den SuS Rünthe vorzeitig ins Halbfinale des Stockumer Turniers eingezogen. Gleiches gilt für den SV Stockum, der zuvor kampflos gegen den nicht antretenden SV Südkirchen gewann. Beide Teams sind vor dem letzten Gruppenspiel am Freitag nicht mehr einzuholen.

Spieler des Tages war dabei WSC-Angreifer Henrik Telgmann. Der junge Angreifer erzielte drei Treffer für den überlegenen Aufsteiger in die Kreisliga A, während der SuS Rünthe kaum Gefahr ausstrahlte. Beim 1:0 profitierte der Stürmer nach einer Balleroberung vom Zuspiel durch Marcel Eichhorst (18.). Beim 2:0 zirkelte er einen Freistoß aus 22 Metern über die Mauer unhaltbar in den Winkel (59.) und bei seinem dritten Treffer traf er aus 28 Metern nach einer Direkabnahme mit einem sehenswerten Lupfer (82.). Den Schlusspunkt setzte mit dem Abpfiff Matti Bartsch.

„Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir haben uns gut bewegt und wunderschöne Tore geschossen. Wir wollten unbedingt ins Halbfinale, weil wir ansonsten in der nächsten Woche Platzprobleme fürs Training durch das eigene Turnier der ‘Ersten’ bekommen hätten. Das haben wir geschafft“, sagte WSC-Trainer Kurt Gumprich.

In der ersten Hälfte war sein Team schon überlegen, verpasste es aber, zu erhöhen. So traf Telgmann mit einem Freistoß den Pfosten (30.) und Telgmann und Schnee schafften es aus kurzer Distanz nicht, den Ball über die Linie zu drücken (35.). Für die ersatzgeschwächten Rünther verzog Schenk mit einem Weitschuss. Nach der Pause hatte der SuS seine beste Phase. Den „Blauen“ gelang es aber nicht, trotz Überlegenheit Torgefahr zu entwickeln. So war Lührs Abschluss freistehend viel zu schwach und Schenk brachte keinen Druck hinter seinem Kopfball. Auf der Gegenseite vergaben Eichhorst, Winter aus spitzem Winkel vor dem leeren Tor und auch Torjäger Marc Fuhrmann freistehend (84.).

„Es fehlte bei uns an der taktischen Umsetzung, Einstellung und am Spielaufbau“ musste SuS-Trainer André Henning erkennen.

SuS Rünthe: Noetzel – Wagner, Abali, K. Michalski, Pälmke, Schenk, Padurek (69. Henning), Närdemann (46. M. Michalski), Obertaxer, Akti, Seack (46. Lühr)

Werner SC II: Wiegel – Fuchs, Liesegang Plümper, Kerk (86. Wahse), Mürmann, Schnee (63. Klimecki), Eichhorst, Egert (84. Bichler), Winter (77. Fuhrmann), Bartsch, Telgmann

Tore: 0:1 (18.), 0:2 (59.), 0:3 (82.) alle Telgmann, 0:4 (90.) Bartsch

„Ganz schwach“, sagte SV Stockums Norbert Schnee zur kurzfristigen Absage des A-Kreisligisten SV Südkirchen, der am Dienstag beim Symalla-Cup sein zweites Gruppenspiel gegen die Gastgeber bestreiten sollte.

„Um 11 Uhr morgens kam die Nachricht, dass sie zu wenig Spieler zur Verfügung hätten – viel zu spät, um noch ein Freundschaftsspiel zu organisieren“, schimpfte er weiter.

Immerhin: Südkirchens Verantwortliche versicherten ihm, dass die Mannschaft zur letzten Partie am Freitag gegen Rünthe wieder auflaufen werde – auch wenn die Stockumer dabei Bauchschmerzen haben. „Für uns als Ausrichter ist so ein ausgefallenes Spiel immer bitter“, so Norbert Schnee weiter.

So herrschte zwischen 18 und 19 Uhr rund um den Sportplatz gähnende Leere, viele Stockumer Anhänger kehrten wieder um, als sie erfahren hatten, dass ihr Team tatenlos bleiben würde. Stockums Coach Ralf Gondolf bat seine Spieler stattdessen zu einer Trainingseinheit. „Das Spiel fehlt uns jetzt natürlich in der Vorbereitung“, sagte Gondolf. Sein Team kam damit kampflos ins Halbfinale. Im Vorjahr sagte bereits der 1. FC Pelkum während des Turniers ab, dafür wurde mit dem Werner SC II schnell Ersatz gefunden.

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