Südkirchens Henrik Schmidt sammelt Argumente für Verbleib

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Südkirchens Interimstrainer Henrik Schmidt (rechts) zusammen mit dem Torschützen Fernando Manfredi.

STOCKUM -   Es war eine perfekte Woche für den aus Werne stammendem Interims-Spielertrainer Henrik Schmidt beim SV Südkirchen.

Der 27-Jährige hatte nach der Entlassung von Klaus Lohmann den Posten übernommen und zog erst am Donnerstagabend mit einem überraschenden 1:0-Sieg bei der favorisierten Eintracht aus Werne in Kreispokal-Halbfinale ein und holte am Samstag keine 42 Stunden später im Kreisliga-Nachholspiel ebenfalls als Außenseiter drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ein.

Beide Siege waren „natürlich schön“

Für Schmidt waren dies zwei besondere Erfolge: „Als ehemaliger WSCler und Stockumer ist es natürlich schön, gegen Eintracht zu gewinnen. Und in Stockum zu gewinnen, wo ich eine gute Zeit hatte und noch viele Bekannte habe, war genauso schön.“

Wichtig sei dabei gewesen, beide Male kein Gegentor bekommen haben. „Das war gegen Olfen und Selm zuletzt leider anders, obwohl wir gegen Olfen sehr gut mitgespielt haben“, sagt Schmidt zu den Niederlagen davor gegen weitere Spitzenteams. Und wichtig seien die Siege für das Selbstvertrauen. „Und jetzt gehen bei uns auch mal Bälle rein, die vor ein paar Wochen noch nicht ins Tor gegangen wären“, sagt der Coach.

Zumindest bis zur Winterpause in den kommenden zwei Partien hat Schmidt das Sagen, der auch am Samstag als möglicher Einwechselspieler auf Grund der angespannten personellen Lage bereit stand.

„Danach werden wir weiter sehen. Der Vorstand lässt sich wohl extra viel Zeit, um vollkommen sicher zu gehen mit seiner Wahl“, erklärt Schmidt. Dabei ist für ihn durchaus denkbar, dass er den Posten weiter ausfüllt. „Ich habe dem Vorstand mitgeteilt, dass ich weiter mache werde, wenn das gewünscht ist“, sagt der aktuell jüngste Trainer in der Region.

Und für ein längerfristiges Engagement hat er mit den beiden Siegen nachhaltige Argumente gesammelt. „Man bekommt ja nicht so oft die Chance als Trainer mit erst 27 Jahren, zumal ich ja komplett ohne Erfahrung im Seniorenbereich bin“, sagt der einstige Jugendtrainer des WSC. - fraz

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